Neues von den Eisbären Berlin

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    • Neues von den Eisbären Berlin

      „Schönere Stehplätze gibt’s beim Eishockey“

      Die neue Werbekampagne der Eisbären Berlin in öffentlichen Verkehrsmitteln, Kneipen und Restaurants sowie auf Pizzakartons soll vor allem potentielle Stehplatzbesucher ansprechen.

      Die Eisbären begleiten ihre Saison auch dieses Jahr mit einer Werbkampagne, die in der Hauptstadt für Aufmerksamkeit sorgen soll. Auf rund 1200 Seitenscheibenflächen in Straßen- und U-Bahnzügen werben die Eisbären bis Ende September mit dem Slogan „Schönere Stehplätze gibt es nur beim Eishockey“.

      Der gleiche Spruch hängt über dem Pissoir von gut 100 Gaststätten in den Bezirken Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg. Auf der Innenseite der Toilettentüren fordert ein Aufkleber vom Gast „Steh auf, wenn Du ein Eisbär“ bist. Mit der Kampagne will der Deutsche Meister wieder mehr Stehplatzpublikum in den Wellblechpalast ziehen.

      Hierzu wurde am Saisonbeginn auch ein Schülerticket für 8 Euro eingeführt und der Eintrittspreis für Kinder auf 5 Euro gesenkt. Beide Preisstufen werden mit Anzeigen mit dem Slogan „Die coolsten Tickets der Stadt“ beworben.



      Ab Oktober werden rund 58.000 Postkarten mit dem Claim „Die Welt ist eine Scheibe“ und unterschiedlichen Motiven in Restaurants und Kneipen ausgelegt. Parallel werben die Eisbären auf insgesamt 25.000 Pizzakartons.



      Eine Auswahl der Motive ist unter eisbaeren.de (Multimedia/Fotos) einzusehen.

      [Quelle: del.org]
      "I refuse to engage in a battle of wits with an unarmed person."
    • RE: Neues von den Eisbären Berlin

      Eisbären: Dshunussow steht gegen die Adler - Gawlik jagt alle Rekorde

      Torhüter Daniar Dshunussow wird morgen in Mannheim sein erstes DEL-Spiel der laufenden Saison bestreiten. Damit kommt der 20-jährige zu seinem 19.-DEL-Einsatz im Tor der Eisbären insgesamt.
      Sein letztes DEL-Spiel bestritt Dshunussow am 23.10.2005 beim 3:4 n.P. gegen die Nürnberg Ice Tigers.
      Bei den Eisbären fehlen Constantin Braun und Richard Mueller, der weiterhin auf seine Einbürgerung wartet. Am kommenden Wochenende wird Mueller mit dem Oberliga-Team Spielpraxis sammeln.


      Die kommenden Spiele:

      Freitag, 22.09.06 Adler Mannheim – Eisbären Berlin

      Bundesliga 6 Niederlagen
      DEL 10 Siege, 1 Unentschieden, 20 Niederlagen

      Es ist das 38. Spiel der Eisbären in Mannheim, aber erst das dritte in der neuen SAP-Arena. Die Bilanz dort ist mit einem Sieg und einer Niederlage dann auch ausgeglichen.Bei den Eisbären stehen gleich 7 Ex-Mannheimer im aktuellen Kader: Youri Ziffzer (1 Spiel als Erstaztorwart) Christoph Gawlik (2 Spiele), Andy Roach (252 Spiele / 54 Tore) Stefan Ustorf (128 Spiele / 32 Tore) spielten für Mannheim in der DEL. Marcel Müller, Florian Busch und Constantin Braun für die
      Jungadler Mannheim. Der momentan verletzte Braun stammt sogar aus der Nähe von Mannheim.


      Sonntag, 17.09.06 Eisbären Berlin – Krefelder Pinguine

      Bundesliga 1 Sieg, 3 Niederlagen
      DEL 19 Siege, 12 Niederlagen

      Der Saison-Auftaktgegner (3:1 am 8.9.06 in Krefeld) kommt bereits am 6. Spieltag zum Rückspiel. Es ist das 36. Aufeinandertreffen in der gemeinsamen Geschichte seit 1992. Kein Team hat bisher häufiger gegen die Pinguine gespielt. Mit Krefeld kommt eine echte Multi-Kulti-Truppe nach Berlin. Neun Nationen sind vertreten: Zwei Slowaken, zwei Amerikaner und je einem Russen, Slowenen, Letten, Schweizer, Kanadier und Tschechen.

      Gawlik jagt alle Rekorde...

      ... was den U20- Bereich betrifft.
      Der 19 Jahre alte Stürmer hat bereits 82 Spiele für die Eisbären absolviert. Den Rekord hält André Rankel mit 110. Außerdem erzielte Gawlik bereits 16 DEL-Treffer. Den Rekord für die meisten Tore bis zum 20. Lebensjahr hält immer noch Sven Felski mit 18. Nun hat Gawlik beide Marken bereits in
      Reichweite. Erst im August 2007 wird er 20!


      hockeyweb.de
    • Peter John Lee: „Es war uns klar, dass es solche Phasen geben würde“

      Berlin, 29.September 2006

      „So, und nun zurück an die Arbeit!“, mit diesen Worten beschloss Eisbären-Coach Pierre Pagé seine Ausführungen zum gerade mit 2:3 nach Verlängerung verloren gegangenen Heimspiel gegen die DEG Metro Stars. „Wir spielen besser als zu Anfang der Saison. Das ist die gute Botschaft“, befand Pagé und schränkte im selbem Atemzug ein, „fahren derzeit aber die Ernte nicht ein. Vielleicht müssen wir in diesem Jahr noch etwas mehr Geduld haben bis sich der Erfolg einstellt. Aber der wird kommen, da bin ich mir sicher“. Immerhin verloren die Berliner nun das vierte Spiel in Folge, sammelten dabei magere zwei Pünktchen und finden sich so in für Eisbären-Verhältnisse gänzlich ungewohnten Tabellenregionen wieder.

      Das führte in der zurückliegenden Woche zu ungewohnten Missklängen innerhalb der sportlichen Führung, forderte Pagé doch bekanntlich rasch Verstärkungen für die unerfahrene Verteidigung. EHC-Geschäftsführer und Manager in Personalunion Peter John Lee beteuerte, auch ständig auf der Suche nach geeigneten Spielern zu sein, „doch solche, die uns helfen können, fallen nun mal nicht einfach so vom Himmel“. Musste sich Lee unter der Woche noch die DVD von der Pressekonferenz kommen lassen, um mit eigenen Ohren hören zu können, was sein leitender Angestellter nach der Niederlage gegen Krefeld zum Besten gegeben hatte, so erschien er am Donnerstag Abend gleich persönlich zum obligatorischen Pressetermin. Lee bringt durchaus Verständnis auf für das Verhalten Pagés, wenn er sagt: „Wir haben gemeinsam beschlossen, diesen Weg zu gehen und waren uns im Klaren darüber, dass es solche Phasen wie jetzt geben würde. Pierre mag sich allein gefühlt haben, er ist es aber nicht. Wir haben gemeinsam viel erreicht, haben gemeinsam gewonnen und nun verlieren wir gemeinsam. Dass da Frust aufkommt, ist doch normal, niemand verliert gern. Da muss man einfach weiter arbeiten“. Lee begründet die Unzufriedenheit Pagés auch mit unguten Erfahrungen, die der Coach während seiner Tätigkeit für andere Klubs gemacht habe: „Dort wurde ihm gesagt, er solle mit jungen Leuten arbeiten, man gäbe ihm Vertrauen und wird Geduld haben. Als der Erfolg aber ausblieb, wurde er schnell vor die Tür gesetzt“. Die Frage, ob die Position des Trainers nun dennoch geschwächt sei, sein Stuhl gar wackle, wischte Lee wohl auch deshalb energisch fort: „Nein, es gibt keinen Grund, wieso der Trainer nicht auch in der nächsten Saison Pierre Pagé heißen sollte. Wir waren jetzt unterschiedlicher Meinung, aber das waren wir schon öfter“.

      In gewisser Weise scheint dem Manager die aktuell etwas gereizte Atmosphäre allerdings nicht völlig ungelegen zu kommen. Stellte er doch fest, dass das Interesse der Medien plötzlich anzog, nachdem sich der Trainer öffentlich Luft gemacht hatte und gewinnt der Situation damit sogar noch etwas Gutes ab. Die Auffassung, dass es im Sportforum nach den zwei Meistertiteln in Folge sowieso etwas zu harmonisch zuginge, es zu wenige Reizpunkte geben könnte, um weiter erfolgreich sein zu können, hat in der zurückliegenden Zeit durchaus einige Anhänger gefunden. „Interessant ist die Situation allemal“, befand auch Premiere-Experte Harry Birk, „und man darf gespannt auf deren Ausgang sein“.

      hockeyweb.de
      Straubing Tigers - Die Macht an der Donau
    • Denis Pederson unterschreibt bei den Blues
      Ex-Eisbär versucht sein Glück in der NHL


      Stürmer Denis Pederson hat den Sprung in die NHL offenbar geschafft. Nach Zeitungsberichten hat der bereits im Frühjahr nach Übersee gewechselte Kanadier einen Vertrag bei den St. Louis Blues unterschrieben.

      Die Hoffnungen auf eine mögliche Rückkehr Pedersons nach Berlin sind damit auf den Nullpunkt gesunken, trotzdem Pederson offenbar einen so genannten «Zwei-Wege-Vertrag» unterzeichnet hat und sich zunächst im Blues-Farmteam Preoria Rivermen beweisen muss.

      Unterdessen rückt die Einbürgerung von Stürmer Richard Mueller näher. Im Falle der Erlangung der deutschen Staatsbürgerschaft soll der momentan für die Juniors als Ausländer lizenzierte Mueller sofort wieder in den Profi-Kader aufrücken.


      eishockey.info
    • Pierre Pagé: „Meine Spieler haben den Preis nicht bezahlt“


      Es ist schon erstaunlich, obwohl seine Mannschaft gegen Ingolstadt gerade die sechste Niederlage in Folge kassiert hatte, präsentierte sich EHC-Coach Pierre Pagé selbst sehr ausgeglichen. Keine Brandreden, kein Donnerwetter, nur sachlich vorgetragene Analyse bestimmte das Statement des Trainers, der dennoch nicht mit Kritik an seiner Mannschaft sparte, aber auch einzelne Spieler wie Patrick Jarrett, Florian Busch und Youri Ziffzer lobend hervorhob.

      „Sebastian Stefaniszin war motiviert, er wollte spielen, war aber nicht bereit“, räumte Pagé ein, „Nach den drei Gegentoren schickten wir im zweiten Drittel Youri Ziffzer aufs Eis und sagten ihm, wenn wir keine weiteren Tore kassieren, haben wir noch die Chance zu gewinnen. Er machte einen guten Job und wir hatten Chancen, noch gewinnen zu können. Gegen die beste Defensive der Liga hatten wir im zweiten Drittel 15 Torschüsse und im letzten Abschnitt 20, das ist eigentlich genug, um ein Spiel zu gewinnen. Doch meine Spieler waren nicht bereit, den Preis im Slot zu bezahlen. Jimmy Waite hatte zu oft freie Sicht und niemand nutzte die Nachschussgelegenheiten, weil niemand da war, der sie hätte nutzen können. Darüber müssen wir reden“.

      Lange vor der Zeit Pagés in Hohenschönhausen war es, dass die Eisbären sechs Mal in Folge verloren. Nach erfolgreichen Jahren mit zum Teil begeisterndem Eishockey scheint es in Berlin nun an der Zeit zu sein, die Bedeutung des Wortes Demut neu zu lernen. Die bevorstehenden Partien in Köln am Freitag und am Sonntag zu hause gegen Nürnberg halten das Risiko hoch, dass die Negativserie ihre Fortsetzungen erfährt. Wie es ausschaut, müsste sich die Eisbären-Truppe schon am eigenen Schopfe aus der Misere ziehen, denn noch immer gab es keine Signale des Managements, die darauf hindeuten würden, dass bald Verstärkungen im Wellblechpalast eintreffen. Das bereitet den Nährboden für Gerüchte aller Art. Ein alte Lieblingsschlagzeile der Berliner Presse vergangener Jahre hält leicht modifiziert fröhliche Urständ: Aus „Kommt Dopita?“ scheint nun „Kommt Pöpperle?“ zu werden.

      Sicher, keiner der drei jungen Berliner Keeper Ziffzer, Dshunussow und Stefaniszin konnte bisher überzeugen, aber ob allein der tschechische Goalie Tomas Pöpperle die derzeitigen Probleme des deutschen Meisters würde beseitigen können, darf wohl bezweifelt werden. Betrachtet man jedoch die nur knapp verlorenen Spiele, so ist der Gedanke dennoch naheliegend, dass die Hohenschönhausener mit einem konstanterem Puckfänger zwischen den Pfosten zumindest schon den ein oder anderen Zähler mehr auf dem Konto haben könnten. Manager Peter John Lee erhält die Spekulationen derweil am Leben, wenn er sagt: „Völlig ausgeschlossen ist eine Rückkehr Pöpperles nicht, es müsste aber viel zusammen kommen. Wenn nicht Pöpperle selbst, so suchen wir doch einen wie ihn“.




      hockeyweb.de
    • Eisbären in der Krise? Pagé gibt Fehler zu

      Berlin, 4.Oktober 2006

      Die Berliner Eisbären haben das Siegen verlernt, doch Trainer Pierre Page hat seine Fassung wiedergewonnen. Nach der sechsten Pleite in Folge polterte der Kanadier nicht wie zuletzt los, forderte auch keine Verstärkungen aus dem Ausland, sondern stellte sich demonstrativ hinter sein Team und gab erstmals eigene Fehler zu. "Das Wichtigste ist jetzt, dass ich die Spieler mental aufbaue. Ich werde mit jedem Einzelnen sprechen und ihn stärken", sagte Page nach der 1:3-Niederlage gegen den ERC Ingolstadt und der längsten Negativserie seit Oktober 2000. Mit der neu auferlegten Zurückhaltung will Page zusätzlichen Druck auf seine stark verunsicherten Spieler vermeiden, die gegen Ingolstadt vor den Augen von Bundestrainer Uwe Krupp bereits nach desolaten 17 Minuten mit 0:3 zurückgelegen hatten. Stattdessen übte der Perfektionist Page ungewohnte Selbstkritik. So kreidete er sich selbst das missglückte Saisondebüt des erst 19 Jahre alten Torhüters Sebastian Stefaniszin an, der bei den zwei Gegentreffern von Matt Higgins (11. und 17.) gepatzt hatte. "Es war mein Fehler, ihn zu nominieren. Er hat gesagt, dass er bereit sei. Aber das war er nicht. Das hätte ich erkennen müssen", sagte Page.

      Doch auch wenn Page es nicht mehr laut fordert, sein Wunsch nach Neuverpflichtungen wird mit jeder Niederlage größer. Nicht nur auf der Torhüterposition besteht auf Grund der zweitmeisten Gegentreffer der Liga dringender Handlungsbedarf. Der momentane Kader scheint angesichts von elf Spielern unter 23 Jahren sowie prominenter Abgänge wie Micki DuPont oder Derrick Walser den gehobenen Ansprüchen nicht gewachsen zu sein. "Ich suche weltweit fieberhaft nach Spielern. Aber momentan ist niemand auf dem Markt, der uns weiterhilft", sagte Manager Peter John Lee. Der Kanadier hofft, ähnlich wie im Vorjahr Ende Oktober die fünf noch freien Ausländerstellen mit NHL-Spielern besetzen zu können, die bei ihren Klubs durchgefallen sind. Doch in der Mannschaft wachsen die Zweifel, ob dies dann nicht schon zu spät ist. "Man muss sich Sorgen machen, weil die anderen Teams langsam davonziehen", sagte Kapitän Steve Walker. Ingolstadts Trainer Ron Kennedy jedenfalls hatte sich den dritten Sieg hintereinander in der Hauptstadt schwieriger vorgestellt. "Wir haben auswärts schon besser gespielt als heute", gab Kennedy zu. Doch spätestens der Blick auf die Tabelle, in der der ERC einen Sprung auf Platz drei machte, versöhnte Kennedy für die spielerisch dürftigen letzten zwei Drittel seines Teams.

      Unterdessen erlebten die Füchse Duisburg beim 2:11 gegen die Kölner Haie den Tiefpunkt ihrer nun schon sieben Spiele andauernden Niederlagenserie. "Ich entschuldige mich offiziell bei den Fans, dass wir uns so haben abschlachten lassen", gab Füchse-Coach Didi Hegen ratlos von sich. Er habe sich hinter der Bande geschämt für den indiskutablen Auftritt des Tabellenschlusslichtes. Doch persönliche Konsequenzen schloss der Ex-Nationalspieler trotz der höchsten DEL-Pleite der Füchse vorerst aus: "Ich denke nicht an Rücktritt, sondern werde weiter kämpfen." In Köln hielt sich derweil der Jubel über den höchsten Auswärtssieg seit 16 Jahren angesichts der geringen Gegenwehr in Grenzen. "Das Ergebnis sollte man nicht überbewerten", sagte Trainer Doug Mason. Seinem Kollegen Hegen wünschte er viel Glück, denn: "Wir Trainer haben in solchen Situationen immer die Arschkarte."

      In souveräner Manier behauptete DEL-Rekordmeister Adler Mannheim durch das 6:2 gegen die Krefeld Pinguine die Tabellenführung. Mit acht Siegen aus zehn Spielen und 24 Punkten sitzen die Adler weiter unangefochten auf dem Gipfel.

      hockeyweb.de
      Straubing Tigers - Die Macht an der Donau
    • Lage ernst, aber nicht hoffnungslos


      Zwar war gerade Manager Peter John Lee in den letzten Tagen bemüht, die aktuelle Situation beim deutschen Meister zu relativieren, nicht das Wort Krise in den Mund zu nehmen. Jetzt, nach der siebten Niederlage in Folge (1:4 in Köln), erwartet manch einer von den Hohenschönhausenern, dass doch zum Krisenmanagement übergegangen wird. Angesichts einer Negativserie, die es so zuletzt im Jahr 1996 unter einem Trainer namens Billy Flynn (jetzt EHC-Geschäftsführer) gab, mag das auch den sonst üblichen Denkweisen entsprechen. In Berlin versucht man aber entgegen dieser Schemen weiter die Ruhe zu bewahren.

      Dass der Saisonbeginn schwer werden, es die ein oder andere Niederlage setzen würde, darauf sei man gedanklich vorbereitet gewesen, beteuerte Manager Lee erst kürzlich, nachdem sich Chefcoach Pierre Pagé wegen der seiner Meinung nach schlecht geplanten Vorbereitung und ebenfalls suboptimalen Personalpolitik vehement Luft gemacht hatte. Die Vehemenz der Pagé'schen Schelte überraschte manchen, traf in einigen Punkten jedoch den Nagel auch auf den Kopf, ohne allerdings das Gesamtkonzept grundsätzlich in Frage zu stellen. Die jetzige Situation wird gleichwohl mit dem schlechten Saisonstart im letzten Jahr verglichen, Parallelen sind durchaus nicht von der Hand zu weisen. Dennoch war die Ausgangslage vor der aktuellen Spielzeit doch eine andere, da vor allem durch die Abgänge Walsers, DuPonts und Pedersons der Substanzverlust weit höher war als vor Jahresfrist. Die Aufgabe, diese möglichst gleichwertig zu ersetzen, steht noch vor ihrer Lösung. Schwer genug, „fallen“, wie Lee sagt, „Spieler solcher Qualität fallen nicht einfach vom Himmel“. In der Tat ist es bei aktuell schwieriger Marktlage kein leichtes Unterfangen, Spieler mit dem Potenzial eines Play-off-MVP und -Topscorer, wie es Derrick Walser und Micki DuPont waren, zu finden. Geduld ist hier gefragt, so man mit Schnellschüssen die Misere nicht noch vergrößern will.

      Derweil indes muss vom vorhandenen Kader mehr erwartet werden können. Leader wie Stefan Ustorf und Kapitän Steve Walker müssen sichtbarer voran marschieren als das im Moment noch der Fall ist, Leistungsträger wie zum Beispiel Kelly Fairchild und Sven Felski in die Pflicht genommen werden Verantwortung mitzutragen, um Verunsicherung einzudämmen. Und solche droht schon sich breit zu machen, betrachtet man die vier Gegentore in Köln, die man allesamt bei eigener Überzahl kassierte. Der vorhandene Kader mag zwar noch um einiges von der Qualität der Meisterschaftmannschaft entfernt sein, konkurrenzfähig ist er aber allemal.

      Das Pfund der Berliner, mit dem sie in einer langen Saison werden noch werden wuchern können, ist ihr großes Entwicklungspotenzial, das nicht nur in den offenen Ausländerlizenzen liegt. Gerade unter den nachrückenden jungen deutschen Spielern sind etliche, die im weiteren Verlauf einen weiteren Leistungssprung vollziehen und am Ende erneut den Unterschied ausmachen können.

      So ist die Lage beim deutschen Meister zwar ernst, aber alles andere als hoffnungslos. Nur müssen halt auf allen Ebenen bald Taten folgen. Schon am morgigen Sonntag besteht die Möglichkeit, die sportliche Durststrecke mit einem Sieg im Heimspiel gegen die Sinupret Ice Tigers enden zu lassen. Mit der 2:4-Niederlage in Nürnberg Mitte September nahm diese nämlich auch ihren Anfang.



      hockeyweb.de
    • Richard Mueller: „Ich erwarte täglich meinen Pass“

      Was lange währt, wird wohl auch im Falle des Eisbären-Stürmers Richard Mueller gut.
      Nach ewigem Hin und Her, an dem der 24-Jährige einen gewissen Eigenanteil trägt, könnte er schon in wenigen Tagen sein DEL-Debüt als Deutscher geben. Den Sprachtest hat Mueller jedenfalls vor kurzem erfolgreich hinter sich gebracht. Obwohl es sich streckenweise so anhört, als wäre Manager Peter John Lee Lernpate des im kanadischen Richmond geborenen Mueller gewesen, ist eine Verständigung auf deutsch nunmehr durchaus möglich. Auch wenn man als Fragesteller hin und wieder in große, braune, fragende Augen schaut. Die gelegentlichen Frotzeleien seiner Mannschaftskameraden trägt Mueller jedoch mit Gelassenheit und Humor.
      Um zu Spielpraxis zu kommen, trat der Stürmer derweil im Farmteam an und markierte in sechs Oberligapartien nicht weniger als sieben Tore für die Juniors. „Ich hoffe, dass ich vielleicht schon nächste Woche in der DEL ran kann“, sagt Mueller, dessen Schnelligkeit und Tore dem aktuell dahin schlingerten Meister mit Sicherheit helfen würden aus dem aktuellen Leistungsloch herauszufinden.

      [Quelle: hockeyweb.de - Autor: (mac/ovk)]
      "I refuse to engage in a battle of wits with an unarmed person."
    • Pierre Pagé: „Wir müssen lernen, auch unter Druck Spaß zu haben“
      Berlin, 9.Oktober 2006


      Obwohl das Spiel gegen die Sinupret Ice Tigers im ersten Drittel gut für sie begann, einiges sogar besser klappte als zuvor, fanden die Berliner Eisbären im Schlussabschnitt dennoch wieder einen Weg zu verlieren. Nun stehen schon acht Pleiten in Folge zu Buche und man entfernt sich immer weiter vom Play-off-Strich.

      Dabei rissen die Franken wahrlich keine Bäume aus, nahmen lediglich die dargebotenen Geschenke dankend an. Das Team von Benoit Laporte wartete geduldig auf diese Gelegenheiten, die sich auch prompt ergaben. Und was die Defensive der Franken in der eigenen Zone nicht bereinigen konnte, das fing ihr Goalie Jean-Francois Labbé weg als es am wichtigsten war. „Wir haben eine gute Truppe beisammen“, schätzte Ice Tigers-Coach Laporte zufrieden ein, „die Stimmung in der Kabine ist gut und auf dem Eis arbeitet jeder für jeden. Heute war es außerdem auch die Leistung von Labbé, die den Unterschied machte“.

      Pierre Pagé lobte ebenfalls die Leistung des Nürnberger Keepers und befand sie ebenso als mit maßgeblich für den Sieg der Gäste. Doch während in der Kabine und im Umfeld der Ice Tigers eitel Sonnenschein herrscht, der Erfolg zusammen schweißt, sah sich der Eisbären-Coach veranlasst, mehr Teamgeist nicht nur in seiner Mannschaft anzumahnen: „Alte und junge Spieler haben Fehler gemacht, die zu Niederlagen führten. Meine Spieler müssen lernen, mit dem Druck klar zu kommen. Vor allem lernen, auch unter Druck gemeinsam Spaß zu haben. Ich, Peter John Lee und auch Hartmut Nickel, alle in unserer Organisation haben einen Teil Schuld an der derzeitigen Situation. Aber ich habe Vertrauen und weiß, dass wir bald besser sein werden, wenn alle an ihrem Platz die richigen Entscheidungen treffen“.

      Ab Montag hat Pagé nun endlich die so heiß ersehnte Zeit, an den Fehlern, die seinen Spielern in unschöner Reihenfolge immer wieder unterlaufen, im Trainig zu arbeiten. „Uns mangelt es vor allem an Durchschlagskraft in der zweiten und dritten Angriffswelle, es wird zu selten vor dem Tor des Gegners hart um die Nachschusschancen gearbeitet. Im Powerplay sind wir zu leicht auszurechnen, zu statisch, wollen zu früh zu viel. Auch daran müssen wir arbeiten.“

      Noch immer keine guten Nachrichten gibt es von der „Transferfront“: „Ich bin jeden Tag am telefonieren, aber jemanden gefunden, der uns jetzt weiterhilft, haben wir noch nicht“, verkündet Manager Peter John Lee wenig Hoffnung verbreitend. Allerdings weiß man auch aus der Vergangenheit, dass sich die Berliner immer bis zum letzten Moment Zeit lassen, bevor mit Personalentscheidungen an die Öffentlichkeit gegangen wird. Abschminken werden sich die Fans der Berliner jedoch wohl die Rückkehr wenigstens eines ihrer Meisterschaftshelden. Denn sowohl Micki DuPont, Derrick Walser, Denis Pederson als auch Goalie Tomas Pöpperle wollen trotz ihrer Abschiebung in die AHL versuchen, den Sprung von dort aus in ihr jeweiliges NHL-Team zu schaffen.


      hockeyweb.de
    • Der aufgeregte Herr Pagé

      Der Trainer winkte, sein Torwart staunte. Schnell runter vom Eis, bedeutete Pierre Pagé Schlußmann Youri Ziffzer. "Ich habe es nicht glauben können", erzählt der, "so etwas habe ich noch nie erlebt, und da war ich bestimmt nicht der einzige." Der junge Torwart der Eisbären war nicht der einzige im Berliner Sportforum, der vom Ideenreichtum Pagés überrascht wurde. Den Torwart vom Eis nehmen und ihn durch einen Feldspieler ersetzen - so etwas machen Eishockey-Trainer eigentlich immer dann, wenn ein Rückstand aufgeholt werden soll. Aber wenn es, wie kürzlich zwischen den Eisbären und der Düsseldorfer EG, in einer Verlängerung 2:2 steht, dann kann so etwas nur als höchst riskant bezeichnet werden.


      Und es paßte irgendwie zur momentanen Misere der Berliner, daß die Maßnahme des Trainers keinen Erfolg hatte. Nachdem Ziffzer auf der Auswechselbank Platz genommen hatte, landete der Puck im verwaisten Berliner Tor. Düsseldorf hatte 3:2 gesiegt. Es war eine von bisher acht Berliner Niederlagen in den ersten elf Saisonspielen der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Mit dem 3:4 gegen Nürnberg haben die Eisbären nun sogar achtmal in Folge verloren.


      Fragen nach dem Konzept


      Das ist eine Bilanz für den deutschen Meister, die andernorts reichen würde, um Fragen nach dem Arbeitsplatz einzelner zu stellen. Doch in Berlin müßte nicht die Arbeit des Trainers, sondern ein ganzes Konzept in Frage gestellt werden. Die Krise begann nämlich schon vor der Saison. Da verließen vier Spieler den Klub, die maßgeblich am Titelgewinn beteiligt waren: die Verteidiger Micki Dupont und Derrick Walser sowie Stürmer Denis Pederson. Die drei Kanadier wollten ihr Glück in der nordamerikanischen Profiliga NHL versuchen, gleiches hatte auch der junge tschechische Torwart Tomas Pöpperle vor. Die Eisbären freute das.


      "Es spricht doch für unsere Arbeit, wenn Spieler über unseren Klub den Sprung in die NHL schaffen", sagte Peter John Lee. Wegen der entstandenen Lücken im Kader schien der Manager weniger in Sorge zu sein. Obwohl mit Rob Leask ein weiterer erfahrener Profi ging, holte Lee mit dem Amerikaner Andy Roach nur einen gestandenen neuen Spieler: Offensichtlich hatte der Klubeigner, die Anschutz-Gruppe aus den Vereinigten Staaten, einen Sparkurs angeordnet. Vor allem junge Spieler aus den eigenen Reihen sollten die Abgänge ersetzen "und endlich Verantwortung übernehmen", wie Lee es formulierte. Das schließlich sei das Konzept der Eisbären. Mit Florian Busch, Christoph Gawlik und Frank Hördler waren ja schon junge Eisbären zu Stammspielern im Klub und Nationalteam geworden, jetzt müßten andere folgen. Und anstatt wie zuvor erfahrene Spieler als Unterstützung für die Talente zu holen, verpflichtete Lee mit den jungen Verteidigern Cole Jarrett und Chris Heid unerfahrene Akteure aus Nordamerika, die vor allem das Klubbudget nicht belasten sollten.

      Bitte um Entlassung?

      Pierre Pagé scheint daher ein wenig die Freude an seinem Arbeitsplatz verloren zu haben. Des Trainers kurioser Einfall mit dem Torwart illustriert die Gefühlslage des Kanadiers mit langjähriger Erfahrung in der NHL. Nach dem miserablen Saisonstart ist der Coach ungeduldig geworden. Seit Pagés Amtsantritt in Berlin im Januar 2002 hat der Verein in der DEL stetig wachsenden Erfolg gehabt: Viertelfinale, Halbfinale, Finale - und dann zweimal Meister. Droht nun des Ende der Erfolgsgeschichte? Pierre Pagé jedenfalls glaubt, daß es nun bergab geht. "Eine professionelle Organisation trifft gute Entscheidungen", sagt er. "Wir aber haben Fehler gemacht."


      In einem Rundumschlag hat der 58jährige vor einigen Tagen Management, Spieler und schlechte Vorbereitung heftig moniert - so sehr, das mancher befürchtete, der Trainer könne um seine Entlassung bitten. Pagé, dessen Kontrakt nach dieser Saison endet, wollte einen unterschriftsreifen neuen Zweijahresvertrag bis jetzt noch nicht unterschreiben.


      Visionen in der neuen Großarena


      Dabei war es doch ein großer Wunsch des Mannes mit den großen Visionen, auch in der neuen Großarena Trainer zu sein: In zwei Jahren ist die "O2-World" am Berliner Ostbahnhof fertig, dann könnte Pagé seine Eisbären vor 15.000 Zuschauern spielen lassen. Davon aber will er zur Zeit nichts wissen: "Wir können doch jetzt hier nicht sagen, daß wir in zwei Jahren in eine große Halle umziehen, und bis dahin nur Durchschnitt anbieten. Das funktioniert im Sport nicht." Erfolgreich müsse man sein, nur so könne man später die neue Arena mit Zuschauern füllen.


      Daher fordert Pagé von Lee vehement Verstärkungen. Die Mannschaft sei "zu jung", sagt er inzwischen sogar. Der Manager weiß nicht so ganz, was er vom aufgeregten Trainer halten soll. Peter John Lee sagt: "Wir halten unser Konzept mit den jungen Spielern durch, auch wenn wir nach der Niederlagenserie frustriert sind. Doch natürlich führe ich täglich Gespräche mit Spielervermittlern in Nordamerika." Noch habe man ja gegenüber der DEL-Konkurrenz den Vorteil, daß bis zu fünf Ausländerstellen besetzt werden können. Wenn der Meister nicht zum Dauerlehrling werden will, dann muß er diese Chance wohl auch schnell nutzen.


      faz.net
    • Hoffende Blicke nach Nordamerika
      Die Eisbären suchen Verstärkungen, ihr früherer Stürmer Denis Pederson ist wieder ein Kandidat



      Die Abende von Peter John Lee sind derzeit recht hektisch. Nach einem langen Tag im Büro fährt der Manager des EHC Eisbären nach Hause, er isst etwas, ruht sich kurz aus, dann schaltet er den Computer ein. Telefon und Blackberry liegen daneben. Alles kommt irgendwann zum Einsatz. Bis etwa ein Uhr geht das so. Manchmal länger.

      Am liebsten würde der 50-Jährige bis zum Morgen vor dem Computer sitzen, surfen und telefonieren. Lee sucht in Nordamerika nach Spielern für den deutschen Eishockey-Meister. Wegen der Zeitverschiebung ist die Nacht die beste Zeit, um an Informationen zu kommen oder zu verhandeln. Aber irgendwann muss auch der Kanadier schlafen. Denn am nächsten Morgen will die Krise der Eisbären wieder auf heimischem Boden gemanagt werden.


      Lee hat sich an die Abende vor dem Internet gewöhnt. "Für den Saisonbeginn ist das schon normal", sagt er. Unnormal ist dagegen das Tief, welches die Berliner durchlaufen. Acht Niederlagen in Folge haben den Handlungsbedarf bezüglich neuer Spieler rapide steigen lassen. Immerhin können die Eisbären noch fünf Ausländer verpflichten.

      Lee sucht also unablässig nach Verstärkung. In der Nacht zum Mittwoch erfuhr er dabei interessante Details. Denis Pederson, der nach drei Jahren beim EHC sein Glück nun in der NHL suchen wollte, sitzt wieder daheim in British Columbia/Kanada. Erst vor kurzem hatte der 31-Jährige bei den St. Louis Blues einen Vertrag unterschrieben. Der galt jedoch auch für das Farmteam Peoria Rivermen aus der AHL. Genau dorthin schickte ihn St. Louis.

      "Denis hat nur ein Spiel für Peoria gemacht und danach seine Sachen gepackt", erzählt Lee. Wahrscheinlich, mutmaßt er, wolle Pederson sich die Knochenmühle AHL nicht mehr antun. Immerhin spielte der Angreifer vor seinem Engagement beim EHC sieben Jahre ununterbrochen in der NHL. "Aber wie es genau aussieht bei ihm, wird sich erst in nächster Zeit entscheiden", so Lee, der bislang noch nicht mit Pederson reden konnte.

      Ein Mann von der Klasse Pedersons würde den Berlinern fraglos helfen. Lee würde ihn auch gern wieder begrüßen im Sportforum. Dringender als Stürmer benötigt der EHC indes zwei Verteidiger und einen Torhüter. Um die zu finden, unterhält sich Lee nachts oft mit Rob Laird. Der ist Profi-Scout bei den Los Angeles Kings. Die gehören ebenso US-Milliardär Philip Anschutz wie die Eisbären. Also nutzt Lee die familiären Kontakte.

      "So kann ich erfahren, wer drüben unzufrieden ist mit seiner Situation", sagt Lee. Manchmal redet er auch mit Paul Henry, dem Psychologen, den die Berliner zeitweise beschäftigen. Henry arbeitet viel in der NHL "und kennt sich aus". Dazu kommen pro Tag ein Dutzend Nachrichten von Spielervermittlern, die von den Problemen des EHC gehört haben und ihre Klienten anbieten.

      Viel weiter als Phase eins, sagt der Manager, sei er aber noch nicht. Das heißt, er hat in Nordamerika unzufriedene Spieler ausfindig gemacht. Deren Entscheidung für Europa - was Phase zwei wäre - stehe aber noch aus. Konkret über Geld verhandelt, Phase drei, hat Lee auch noch nicht, wie er sagt. Demnach gebe es derzeit von Seiten des EHC kein Angebot an einen Spieler. Interesse aber haben die Eisbären an Jeff Jillson, wie vom Liga-Konkurrenten Mannheim kolportiert wurde. Jillson ist Verteidiger, 26 Jahre alt, kann auf 140 NHL-Spiele verweisen. "Und er ist vertragslos", weiß Lee. Ob er deshalb in Berlin landet, kann der Manager nicht sagen. Ganz sicher aber ist, dass noch einige lange Nächte vor Peter John Lee liegen.

      morgenpost.de
    • Gute Neuigkeiten in Hohenschönhausen

      Eisbären fegen Augsburg vom Eis - Gawlik bleibt bis 2009


      Mit einem an Deutlichkeit nicht zu überbietenden 6:0-Erfolg über die Augsburger Panther beendete der EHC Eisbären Berlin am Freitagabend seine acht Spiele anhaltende Niederlagenserie. Dem angeschlagenen, nahe dem Abgrund taumelnden Meister, liefen gerade zur rechten Zeit ganz schwache Schwaben vor die Brust. Denn die Berliner verbreiteten trotz des hohen Erfolges bei weitem keinen meisterlichen Glanz im heimischen Wellblechpalast. Der war trotz der letzten Misserfolge mit 4.500 Zuschauern beinahe ausverkauft; unter ihnen mit Derek Mayer ein Held vergangener Tage, der von den Fans frenetisch gefeiert wurde. Vom ersten Bully weg wurde deutlich, dass die Eisbären leichtes Spiel mit ihrem Widerpart aus der Fuggerstadt haben werden. Den Augsburgern musste man an diesem Abend jedwede DEL-Tauglichkeit absprechen. Hüftsteife Verteidiger und langsame Stürmer gepaart mit unsicheren Keepern, ein wenig dürftig, um derzeit selbst in der Hauptstadt zu bestehen. Die Eisbären nutze ihre läuferischen und spielerischen Vorteile aus, auch wenn im mancher Situation die Verunsicherung durch die Talfahrt der letzten Woche bis auf die Tribünen spürbar war. Doch mit den Torerfolgen kehrte langsam die Sicherheit in die Reihen der Berliner zurück. Selbst auf den Lippen von Trainer Pierre Pagé war der Anflug eines Lächelns zu erkennen.

      Überragend an diesem Abend im Meistertrikot einmal mehr Mark Beaufait, der im Gegensatz zu manch anderem Leistungsträger diese Saison schon sehr früh zu seiner Form gefunden hat. An den ersten vier Toren war der 35-jährige US-Amerikaner direkt beteiligt. Das 3:0 (28. Minute) erzielte er selbst, die Tore von Ustorf (11.), Felski (17.) und Walker (35.) bereitete er teilweise genial vor. Treffer Nummer fünf gegen eine sich mit fortschreitender Spielzeit immer mehr in ihre einzelnen Bestandteile auflösende Gästemannschaft markierte der 18-Jährige Marius Garten (36.). Es war der erste DEL-Torerfolg des Youngsters, der vor der Saison von den Jungadlern Mannheim zurück in die Hauptstadt gewechselt ist. Den Schlusspunkt unter einen einseitige Partie setzte Christoph Gawlik, der in der 50. Minute den mittlerweile für Wanhainen eingewechselten Martin Morczinietz zum 6:0-Endstand tunnelte.

      Dem Nationalstürmer fiel nach der Partie verständlicherweise ein Stein vom Herzen. «Es ist zwar schön, dass ich auch mal getroffen habe, doch in erster Linie ist es viel wichtiger, dass die Mannschaft nach so langer Zeit endlich wieder gewonnen hat.» Gleichzeitig gab der 19-jährige Gawlik nach der Partie bekannt, dass er seinen Vertrag bei den Eisbären bis zum Saisonende 2009 verlängert hat. Wie gewohnt kommentieren die Berliner die Personalie nicht. «Ich weiß nicht, warum sich das Management bedeckt hält», wundert sich Gawlik. «Ich habe jedenfalls kein Problem damit, darüber zu reden.» Warum auch nicht, schließlich ist diese Vertragsverlängerung neben dem vierten Saisonerfolg derzeit eine der wenigen guten Neuigkeiten aus dem Hohenschönhauser Sportforum.

      [Quelle: eishockey.info - Autor: (ml)]
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    • EHC Eisbären Berlin
      Kelly Fairchild wieder fit
      Eisbären ohne gesperrten Gawlik nach Duisburg


      Stürmer Kelly Fairchild steht den Eisbären nach wochenlanger Verletzungspause wieder zur Verfügung. Bei den beiden Auswärtsspielen an diesem Wochenende (Duisburg und Hannover) kann der 33-jährige US-Amerikaner wieder für sein Team stürmen. Allerdings müssen die Eisbären am Freitag in Duisburg auf den erst vor wenigen Tagen bis 2009 weiterverpflichteten Christoph Gawlik verzichten, der eine Sperre abbrummen muss.

      Am Sonntag in Hannover wird aber auch er wieder zur Mannschaft gehören.

      Übrigens: Stürmer Mark Beaufait bestreitet am Freitag bei den Füchsen seit 250. DEL-Spiel für die Eisbären. Dies berichten die Berliner im Rahmen ihres regelmäßigen statistischen «Karas-Report».

      eishockey.info
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    • Eisbären testen NHL-Talent

      In den kommenden zwei Wochen werden die Eisbären Berlin Verteidiger Kyle Wharton im Probetraining testen. Der 20jährige steht derzeit bei den Columbus Blue Jackets in der NHL unter Vertrag und spielt für deren AHL-Farmteam Syracuse Crunch.

      Der Kanadier gilt als offensivstark und besitzt gute schlittschuhläuferische Fähigkeiten. Wharton, den die Blue Jackets im NHL-Entry-Draft 2004 in der 2. Runde drafteten, wurde den Eisbären direkt von seinem NHL-Club angeboten. Nach den guten Erfahrungen mit Torwart Tomas Pöpperle wollen die Jackets nun schauen, ob sich ein Verteidiger beim deutschen Meister ebenfalls weiterentwickeln kann.

      „Columbus will, dass Kyle auf einem konstant hohen Level ausgebildet wird. Wir brauchen auf der anderen Seite aber auch einen Spieler, der uns weiterbringt. Deshalb wollen wir Kyle erst einmal testen“, begründet Eisbärenmanager Peter John Lee die Probezeit.

      Wharton wird am Mittwoch in Berlin erwartet.

      [Quelle: hockeyweb.de]
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    • Start der Rohbauarbeiten zur O2 World in Berlin


      Berlin/München - In einer Arbeitsgemeinschaft errichten HBM Stadien- und Sportstättenbau und Müller-Altvatter Bauunternehmung die Multifunktionsarena O2 World in Berlin als Generalübernehmer. Die beiden Schwestergesellschaften realisieren das Projekt mit einem Investitionsvolumen von 150 Millionen Euro im Auftrag der Anschutz Entertainment Group.
      In den vergangenen Wochen wurde die Baustelle auf dem Gelände am ehemaligen Postgüterbahnhof komplett eingerichtet. Drei von insgesamt fünf Kränen ragen jetzt schon in den Himmel.

      Parallel dazu starteten die Rohbauarbeiten. Wegen der kurzen Bauzeit müssen diese sehr schnell vorankommen. So hatte das Bauteam bereits Mitte Oktober alle 41 Bohrpfähle gesetzt. 16 Meter tief wurden die Rammpfähle in den Boden getrieben, damit sie eine stabile Basis bieten. Über ihnen erheben sich später vier Megastützen mit einem Durchmesser von 1,30 Meter, die die elegante Dachkonstruktion tragen.
      Zurzeit sind die Rohbauspezialisten mit der Gründung des Baus auf der Sohle beschäftigt. Im Norden der Baugrube begannen sie daher mit dem Erstellen großer Einzelfundamente und Bodenplattenbereiche für die künftigen Wände und Stützen.
      In diesem raschen Tempo wird das Bauteam weiter voranschreiten, um zu gewährleisten, dass das Eishockeyteam der Berliner Eisbären planmäßig zum Saisonbeginn im September 2008 zum Eröffnungsspiel laden kann.
      Großzügig in Raum und Funktion
      Als eine der modernsten Multifunktionsarenen der Welt wird O2 World eine Bühne für Sport- und Entertainment-Events werden. Bis zu 17.000 Sitz- und Stehplätze, 59 Entertainment-Suiten sowie Konferenz- und Party-Suiten wird der Neubau bieten. Insgesamt verfügt die Arena über eine Bruttogeschoss-fläche von fast 60.000 Quadratmetern, auf der sich auch Restaurants, Shops, Umkleide- und Dressingrooms befinden werden.
      Sport-, Kultur- und Musikevents vielfältiger Art sind hier möglich. Daher lassen sich die Tribünen und Spielfeldflächen in kurzer Zeit für die unterschiedlichen Events umrüsten. Auch für Eishockey-Spiele ist die Arena ausgelegt.
      Edle Ausstattung und hochmoderne Technik
      Hochwertige Materialien werden den Bau außen und innen bekleiden. Große Glasflächen und Steinplatten in kontrastreichen Farbstellungen kennzeich-nen die 20.000 Quadratmeter große Fassade der Arena. Mit einer Metallhaut wird das tonnengewölbeförmige Dach überzogen.
      Edle Hölzer und Natursteine, wie amerikanische Walnuss oder schwarzer Granit, werden die Innenbereiche ausgestalten. Insbesondere bei den Logen zählen exklusive Materialien in bester Verarbeitung.
      An der Südseite verwandelt eine 1.800 Quadratmeter große LED-Lichtpunkt-Installation die Front in einen riesigen Bildschirm. An der Nordseite, die an den Bahngleisen liegt, sorgt eine LCD-Tafel dafür, dass vorbei Reisende stets über das laufende Veranstaltungsprogramm informiert werden.
      LED-Technik garantiert auch im Inneren aktuelle Information: an strategi-schen Positionen werden Anzeigetafeln installiert. Veranstaltungslichtsteue-rung, Beschallung, das Netz zur Übertragung von Rundfunksendungen, Videoüberwachung und das O2-Eintrittskartensystem gehören zur modernen technischen Ausstattung.

      Herausforderung für erfahrenes Projektteam
      Die aufwendige Konstruktion für Rohbau und Dach erlaubt keine segment-weise Bauweise. So können die Innenarbeiten erst starten, wenn der Rohbau abgeschlossen ist. Damit stellt die kurze Bauzeit und die Logistik während der Ausbauphase schon jetzt eine Herausforderung für das Arge-Bauteam dar.

      eishockey-magazin.de
      Straubing Tigers - Die Macht an der Donau
    • Eisbären Berlin verpflichten Jeff Jillson

      Berlin, 25.Oktober 2006

      Vergangene Nacht unterschrieb Verteidiger Jeff Jillson einen Vertrag bei den Eisbären Berlin. Der 26jährige spielte in der vergangenen Saison sechs Partien für die Buffalo Sabres in der NHL sowie 73 Matches für deren Farmteam Rochester Americans in der AHL. Insgesamt bestritt Jillson bereits 150 NHL-Partien für die San José Sharks, Boston Bruins und Buffalo.

      Jillson erhält bei den Eisbären einen Vertrag bis Saisonende mit einer Ausstiegklausel. Sollte er bis zum 01.12.06 einen Ein-Wege-Vertrag für ein NHL Team unterschreiben, kann er wieder nach Nordamerika wechseln. Vor der laufenden Spielzeit bekam der US-Amerikaner bisher weder von den Sabres, noch von einem anderen NHL-Team ein passendes Vertragsangebot, weshalb er sich entschloss, nach Europa zu wechseln.

      „Jeff entspricht den Anforderungen, die wir bei der Suche nach einem weiteren Verteidiger gestellt haben“, sagt der Manager der Berliner Peter John Lee und erklärt warum. „Er ist läuferisch stark, hat einen guten Schuss und versteht es ebenso, seinen Körper einzusetzen.“

      Jillson wird noch in dieser Woche in der Hauptstadt erwartet.

      hockeyweb.de
    • Pederson wieder ein Eisbär

      Denis Pederson wird wieder für die Eisbären spielen. Der 31-jährige Stürmer kommt am Wochenende nach Berlin und will die Deutschland-Cup Pause für intensives Training nutzen. Gestern Abend teilte er Manager Peter John Lee seine Entscheidung telefonisch mit.
      Lee: “Er hat zwei Wochen gebraucht, um seine Situation mit St.Louis zu klären. Sie haben ihn sehr fair behandelt und er wollte sicher gehen, dass sie im Guten auseinander gehen.“

      Die Eisbären hatten auf Wunsch Pedersons seinen Vertrag im Sommer pausiert, da er hoffte, noch einmal in der NHL Fuß zu fassen. Pederson erhielt einen Zwei-Wege-Vertrag bei den St. Louis Blues, wurde gegen Ende des Trainingscamps jedoch ins Farmteam Peoria Rivermen geschickt. Dort erklärte er bereits nach einem Spiel seinen Rücktritt.
      Pederson kam 2003 zu den Eisbären und erzielte in 173 Spielen 149 Scorerpunkte (68 Tore und 81 Assists)

      [Quelle: hockeyweb.de]
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    • Eisbären: Sieg gegen Hannover teuer bezahlt

      5:1-Erfolg stehen Ausfälle von Busch und Roach gegenüber


      Die Berliner Eisbären bleiben weiter gefangen in einem Wechselbad der Gefühle. Nachdem die Hauptstädter unter der Woche ihren «verloren Sohn» Denis Pederson erneut verpflichten konnten (Ankunft voraussichtlich am Montag) und Neuzugang Jeff Jillson ein tolles Debüt hingelegt hat, siegten die Eisbären am 19. Spieltag auch noch souverän mit 5:1 (4:0 0:1 1:0) vor 4.500 Zuschauer gegen Hannover. Aber: Im Spiel verloren die Berliner gleich zwei ihrer Leistungsträger. Florian Busch kugelte sich die Schulter aus und Andy Roach musste mit Leistenbeschwerden in der Kabine bleiben. Wie lange beide Spieler fehlen werden, konnte zunächst nicht festgestellt werden. Sicher dürfte Nationalspieler Busch jedoch für den nahenden Deutschland-Cup ausfallen. [...]

      [Quelle: eishockey.info]
      "I refuse to engage in a battle of wits with an unarmed person."
    • Pagé: „Bis Weihnachten ist für uns jedes Spiel ein Sechs-Punkte-Spiel"



      Lädiert, aber insgesamt zufrieden stellte sich Eisbären-Coach Pierre Pagé nach dem klaren 5:1-Heimerfolg seiner Mannschaft über die Hannover Scorpions den Fragen der Journalisten. Lädiert, weil der Kanadier im Abschlusstraining erst mit seinem Schützling Chris Heid unglücklich zusammen und in der Folge mit dem Gesicht voran auf das Eis des Wellblechpalastes krachte. Da Pagé eine Brille trug, blieb es nicht bei einem schlichten Veilchen. Eine heftige Platzwunde, die mit fünfzehn Stichen genäht werden musste, „ziert“ nun des Trainers rechte Gesichtshälfte. Zufrieden, weil der Coach nach dem Match konstatieren konnte: „Uns ist es in den zurückliegenden Spielen immer besser gelungen, unseren Gegentorschnitt wesentlich zu verringern. Das ist gut, wir werden besser. Wie am Sonntag gegen Köln war es auch heute ein Sechs-Punkte-Spiel für uns. Es war wichtig, heute zu gewinnen“.

      Dass gegen Hannover diese wichtigen Zähler eingefahren werden konnten, ist nicht zuletzt wieder ein Verdienst von Berlins jungem Keeper Youri Ziffzer, der seine Leistungen endlich auf einem weit höheren Niveau als noch zu Saisonbeginn zu stabilisieren scheint. Sogar bei einigen Breaks der Hannoveraner behielt Ziffzer die Ruhe und kaufte seinen Gegnern jeweils den Schneid ab. Zu Recht feierten die Eisbärenfans ihren Goalie schon während des Spiels mit anerkennenden Sprechchören.

      Auch Gäste-Coach Hans Zach lobte den jungen Berliner Puckfänger und hob seine Leistung als einen der spielentscheidenden Faktoren hervor: „Berlin hat uns im ersten Drittel regelrecht überrannt. Mir gefiel aber, dass sich meine Mannschaft danach nicht aufgab und weiter gekämpft hat. Aber Ziffzer hat nach unserem Tor alles gehalten. Ich bin dennoch stolz auf meine Mannschaft, denn immerhin fehlten uns mit Sascha Goc, Brad Schlegel und Patrick Köppchen drei Stammverteidiger. Unsere jungen Spieler haben bewiesen, dass sie Verantwortung übernehmen können“. Pierre Pagé sah es ganz ähnlich wie sein Gegenüber: „Ab dem Mitteldrittel spielte Hannover Hans Zach-Eishockey, aggressiv und taktisch diszipliniert. Da wurde es für uns schwerer, aber diesmal behielten wir die Konzentration“.

      Nicht nur Pierre Pagé trug am Freitag schmerzhafte Blessuren davon, auch Andy Roach (Leiste) erwischte es erneut. Ob der Verteidiger am Sonntag in Mannheim wird antreten können, ist derzeit ungewiss. Noch heftiger traf es Nationalstürmer Florian Busch, der sich eine Schulter auskugelte. Für ihn hat sich damit die Teilnahme am Deutschland Cup erledigt.

      Nachdem die Verantwortlichen der Eisbären in den zurückliegenden Tagen mit den Verpflichtungen von Jeff Jillson und Denis Pederson erfreuliche Personalentscheidungen verkünden konnten, bahnt sich nun eine weitere an. Manager Peter John Lee stellte in Aussicht, dass der 20-Jährige Verteidiger Kyle Wharton in der kommenden Woche lizenziert werden könnte. „Es sieht gut aus, aber für Sonntag schaffen wir das nicht mehr“, sagte Lee. Vorangegangen waren dieser sich abzeichnenden Entscheidung Gespräche mit Vertretern aus der Organisation der Columbus Blue Jackets, die aktuell in der deutschen Hauptstadt weilen. Wharton wurden bereits während seiner Probezeit bei den Eisbären gute Zwischenzeugnisse ausgestellt, da er im Training für sein Alter sehr reif auftritt. Zudem sei Wharton ein sehr intelligenter Spieler, der über ein gutes Auge verfüge und einen sehr guten ersten Pass spielen würde. Für den Fall, dass Wharton tatsächlich unter Vertrag genommen wird, hätten die Berliner noch immer zwei Lizenzen zu vergeben.



      hockeyweb.de
    • Florian Busch muss operiert werden

      Berlin, 8.November 2006

      Die Eisbären Berlin müssen wahrscheinlich mehrere Monate auf Nationalstürmer Florian Busch verzichten. Der 21jährige hatte sich am vergangenen Freitag in der Partie gegen die Hannover Scorpions bei einem Zweikampf die Schulter ausgekugelt. Dabei wurde das Labrum (Knorpellippe am Schulterblatt) beschädigt.
      In Abstimmung mit Mannschaftsarzt Dr. Jens Ziesche (Tagesklinik Esplanade) und Schulterspezialist Dr. Bernd Dreithaler (DRK Kliniken Berlin – Westend) wurde entschieden, dass diese Verletzung aufgrund der besseren Heilungsmöglichkeiten und um einer weiteren Auskugelung vorzubeugen, operiert werden muss.

      „Am Montag oder Dienstag werde ich operiert und danach werde ich dann wohl ein langes Aufbauprogramm machen müssen“, sagte Busch, der bis zu drei Monaten ausfallen könnte. „Na klar bin ich enttäuscht, dass ich so lange nicht Eishockey spielen kann. Aber ich will, dass die Schulter vollkommen ausheilt und deshalb muss ich da jetzt durch.“
      Busch, momentan fünftbester Eisbärentorschütze, fehlte den Eisbären bislang nicht nur im Auswärtsspiel in Mannheim, sondern musste auch die Teilnahme am Deutschland-Cup der Eishockeynationalmannschaft in Hannover am kommenden Wochenende absagen.

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