DEL-News

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    • DEL erteilt allen 14 Clubs die Lizenz – Frank Awizus neuer Profi-Referee

      Auf der heutigen Gesellschaftversammlung der Deutschen Eishockey Liga (DEL) im NH-Hotel in Heidelberg wurde allen 14 Clubs die Lizenz für die kommende Spielzeit erteilt. Als neues Mitglied wurden die Vertreter der Straubing Tigers GmbH begrüßt. Der sportliche Aufsteiger aus der 2. Bundesliga ersetzt in der neuen Spielzeit DEL-Absteiger Kassel Huskies.
      Zum Auftakt in die neue Saison kommt es am Donnerstag, 7. September 2006, zu einem vorgezogenen Spiel zwischen den Kölner Haie und den Hannover Scorpions (live ab 19.30 Uhr auf Premiere). Brisant dabei: Trainer Hans Zach gastiert mit seiner neuen Mannschaft bei seinem ehemaligen Arbeitgeber in der Kölnarena. Wie Eishockey NEWS vorab schon in seiner aktuellen Printausgabe veröffentlicht hat, kommt es am ersten Spieltag (Freitag, 8. September) dann noch zu folgenden Begegnungen: Nürnberg Ice Tigers - EV Duisburg, Iserlohn Roosters - DEG Metro Stars, Krefeld Pinguine - Eisbären Berlin, Adler Mannheim - Frankfurt Lions, Augsburger Panther - Hamburg Freezers und Straubing Tigers - ERC Ingolstadt.
      Zudem wurde auf der Gesellschafterversammlung beschlossen, dass ab der kommenden Saison der Berliner Schiedsrichter Frank Awizus - zusätzlich zu Rick Looker - als Profi-Referee fungieren wird. Damit möchte die DEL den Standart weiter erhöhen. Darüber hinaus soll ab Januar 2007 ein dritter Profi kommen. Betreuen und schulen wird die Unparteiischen in der neuen Spielzeit der ehemalige Schiedsrichter Gerd Müller.

      [Quelle: eishockeynews.de]
      "I refuse to engage in a battle of wits with an unarmed person."
    • Habe gerade mit Erschrecken festgestellt dass es auf der DEL-Homepage del.org immer noch die Kassel-Huskies gibt wenn man nach Club-Infos usw. sucht, keine Spur von unseren Tigers. Habs denen mal ins Feedback gegeben, hoffe mal dass sich da bald mal was ändert. Ach ja, und auch auf unserer Homepage prangt ja immer noch das ESBG-Logo. Wär auch mal Zeit zur Änderung.
    • hallo,

      zur neuen saison gibt es auch (wie harry schon angekündigt hat) ein neues design der HP

      also noch ein bisserl geduld...


      gruß

      C.
      Es gibt 2 Dinge die unendlich sind: Das Universum und die menschliche Dummheit,nur beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher
    • Markus Pöttinger neu im DEL-Disziplinarausschuss

      Auf der letzten Gesellschafterversammlung der DEL am vergangenen Dienstag im NH Hotel in Heidelberg wurde Markus Pöttinger als neues Mitglied in den DEL Disziplinarausschuss gewählt. Diesem gehören bereits Till Feser, Josef Kompalla, Ernst Köpf, Jörg Mayr, Andreas Niederberger, Bernd Schnieder und Heribert Voigt an.

      Markus Pöttinger: „Nachdem ich meine aktive Karriere nach der vergangenen Saison beendet habe, freue ich mich dem Eishockeysport auch weiterhin verbunden zu sein. Ich denke, dass ich durch meine langjährige Erfahrung als Spieler in der DEL dem Disziplinarausschuss weiterhelfen kann.“

      Zur Person:
      Markus Pöttinger wurde am 05.01.1978 in München geboren. In der Zeit von 1995 bis 2006 spielte der gelernte Verteidiger fast ununterbrochen in der DEL, u.a. für die Starbulls Rosenheim, die Berlin Capitals, die DEG Metro Stars und zuletzt für die Iserlohn Roosters. In 458 DEL-Spielen erzielte er sieben Tore und 29 Assists.

      Markus Pöttinger promoviert derzeit an der Universität Regensburg im Fach Wirtschaftsgeschichte.

      Weitere Informationen zur Person erhalten Sie unter markus-poettinger.com.

      [Quelle: del.org]
      "I refuse to engage in a battle of wits with an unarmed person."
    • Freezers und Holsten - ein starkes Team

      Die Hamburg Freezers und die Holsten-Brauerei AG setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit auch in den kommenden zwei Jahren fort. Seit 2002 unterstützten die Bierbrauer die Eisschränke als Hauptsponsor.

      Auch in der neuen Saison 2006/2007 findet sich die Holsten-Werbung exklusiv auf der Hose der offiziellen Spielerausrüstung sowie auf der Trainingsausrüstung der Mannschaft.

      Auf dem Planet Ice, in der Color Line Arena, ist Holsten unter anderem mit Bandenwerbung präsent. Dazu kommen die Darstellungen auf den Druck- und Werbeträgern der Hamburg Freezers, die Spots auf dem Videocube und die beliebten Promotion-Aktionen während der Heimspiele in der Color Line Arena. Holsten-Produkte werden bei allen offiziellen Veranstaltungen der Hamburg Freezers ausgeschenkt.

      "Wir freuen uns, dass wir diese langfristige, erfolgreiche und verlässliche Partnerschaft mit der Holsten-Brauerei auch im fünften Jahr fortsetzen können", so Freezers-Geschäftsführer Boris Capla zur Zusammenarbeit mit dem Hamburger Traditionsunternehmen.

      Dank der großen Nachfrage und dem Erfolg wird Holsten auch in der neuen Saison zu insgesamt 13 Heimspielen der Hamburg Freezers jeweils drei Gewinner einer Verlosaktion bitten, auf der Holsten-Fancouch Platz zu nehmen. Auf den besten Plätzen der Stadt, direkt am Spielfeldrand, können sie packende Eishockeyszenen bei einem kühlen Pilsener verfolgen.

      Offizieller Saisonauftakt für die Fans ist am 27. August. Dann laden die Hamburg Freezers und die Holsten-Brauerei zur großen Holsten Season Opening Party mit vielen Highlights in die Color Line Arena ein. Eine detaillierte Presseinformation dazu folgt.

      [Quelle: del.org]
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    • DEL nimmt weiterhin am Referee Exchange Programm teil

      Weltverband stellt neues Regelbuch vor


      Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) wird auch weiterhin am „Referee Exchange Programm“ des Internationalen Eishockey Verbandes (IIHF) teilnehmen. In der kommenden Saison werden ca. 20 DEL-Spiele von ausländischen Schiedsrichtern geleitet. Im Gegenzug werden die deutschen Teilnehmer Richard Schütz und Martin Reichert in Spielen internationaler Top-Ligen eingesetzt.

      Einzelheiten der Zusammenarbeit wurden auf einem Treffen der Schiedsrichteroberleute aller Eishockeynationen unter Leitung der IIHF in Leipzig beschlossen. Die Deutschen Teilnehmer waren Gerhard Lichtnecker (DEB Schiedsrichterobmann), Gerhard Müller (Regelreferent des DEB und hauptamtlicher Schiedsrichterausbilder) und Stefan Trainer (DEL-Schiedsrichterbeauftragter).

      Ein Schwerpunkt der IIHF Schiedsrichtertagung war die Vorstellung des neuen Regelbuches, welches ab der nächsten Saison bis zum Jahr 2010 Gültigkeit haben wird. Zum Saisonstart wird auch die deutsche Übersetzung des Regelbuches zur Verfügung stehen. Wesentliche Änderungen sind u.a. die kleineren Maße bei der Torhüterausrüstung sowie eine neue Auslegung im Bereich Icing.

      Gerhard Lichtnecker, DEB Schiedsrichterobmann: „Die Zusammenarbeit mit dem IIHF und den anderen Nationen ist hervorragend. Man bemerkt deutlich, dass die sehr gute Arbeit im deutschen Schiedsrichterwesen anerkannt wird und unser Wort Gewicht hat. Wir sind in vielen Dingen federführend, die vom DEB und der DEL geschaffenen Strukturen sind eine gute Basis. Die sehr gute Ausbildung unserer Schiedsrichter findet große Resonanz und ist für viele Nationen beispielhaft. Es hat sich in Leipzig deutlich gezeigt, dass der von uns eingeschlagene Weg der absolut richtige ist.“

      Das neue IIHF Regelbuch finden Sie in englischer Sprache unter www.iihf.com.

      [Quelle: del.org]
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    • DEB-Präsidium wiedergewählt

      Im Rahmen der 25. ordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. in Freising wurde das DEB-Präsidium mit Präsident Hans-Ulrich Esken (95,5%) sowie den Vize-Präsidenten Uwe Harnos (100%), Bodo Lauterjung (100%) und Wolfgang Brück (100%) für weitere vier Jahre wieder gewählt. Hans-Ulrich Esken obliegen dabei u.a. die Aufgabenbereiche A-Nationalmannschaft und Internationaler Verband (IIHF), der Zuständigkeitsbereich von Uwe Harnos umfasst die Gebiete Recht, ESBG und DOSB, Bodo Lauterjung kümmert sich auch zukünftig um die Bereiche Finanzen, Controlling, Nachwuchs- und Frauen-Nationalmannschaft und Wolfgang Brück um den Bereich Marketing.

      Jupp Kompalla zum DEB-Ehrenmitglied ernannt

      Ebenfalls im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde Josef “Jupp” Kompalla zum Ehrenmitglied des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. ernannt. Am 13. März 1936 im polnischen Kattowitz geboren, kam Jupp Kompalla nach Krefeld und trug dort bis 1969 das Trikot der Krefelder Preußen. 1969 – nach 136 Bundesligaspielen – wechselte er das Trikot und trug fortan das „Zebra-Leibchen“ der Unparteiischen. Damit begann für Jupp Kompalla eine großartige und herausragende Karriere: Er leitete 2.019 nationale und internationale Spiele und wurde in 157 Länderspielen eingesetzt. Dreimal (1976, 1980 und 1984) war er bei Olympischen Spielen dabei. Neunmal kam er bei A-Weltmeisterschaften zum Einsatz. Einer der Höhepunkte seiner Karriere war 1972, als er in der Superserie Kanada – UdSSR einige Spiele leitete. 1974 war Jupp Kompalla auch in der Serie der World Hockey Association (WHA) gegen Weltmeister UdSSR im Kreis der Unparteiischen. Hinzu kamen noch drei Einsätze bei B-Weltmeisterschaften und Berufungen zu großen internationalen Turnieren. Nach Ende der aktiven Referee-Zeit wurde der in Krefeld lebende Fachmann in das Referee-Committee des Weltverbandes IIHF berufen (1994-1998). Der DEB und die DEL machten ihn zum Schiedsrichter-Chef. Für seine großen Verdienste wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Er wurde Mitglied der Hall of Fame Deutschland und 2002 kam die höchste Auszeichnung, die ein Eishockeymann bekommen kann: Jupp Kompalla wurde in die Hall of Fame International in Toronto aufgenommen.

      del.org
      Straubing Tigers - Die Macht an der Donau
    • Suzuki neuer Hauptsponsor der Hamburg Freezers

      Die Hamburg Freezers präsentieren einen neuen Hauptsponsor. In den kommenden zwei Jahren ist Suzuki Automobile der offizielle Automobilpartner des DEL-Clubs.

      Das Markenlogo wird die Trikots der Spieler zieren und auch in der Halle selbst sehr präsent sein, so u.a. auf der Plexiglasbande und auf den Bully-Punkten. Freezers Geschäftsführer Boris Capla: "Wir freuen uns, dass es gelungen ist, mit Suzuki einen so namhaften Partner als Hauptsponsor gewonnen zu haben. Das Unternehmen verkörpert Spaß, Lebensfreunde und Faszination und passt daher hervorragend zu den Hamburg Freezers." Auch Suzuki freut sich sehr auf das neue Engagement im Eishockey. Guido Hannich, General Manager Marketing and Communication Suzuki International Europe: "Unsere oberste Philosophie heißt: Begeistert vom Leben! Die Hamburg Freezers passen ideal in unsere Sponsoring-Strategie, denn sie begeistern mit ihrem Planet Ice die Zuschauer jede Saison aufs Neue.“

      del.org
      Straubing Tigers - Die Macht an der Donau
    • Mainova bleibt Sponsor der Frankfurt Lions

      Der Frankfurter Energie- und Wasserversorger verlängert seine Kooperation mit den Frankfurt Lions um zwei Jahre. Beide Seiten einigten sich auf eine Fortsetzung der bereits seit vier Jahren bestehenden Kooperation.

      Mainova-Unternehmenssprecher Heinz-Dieter Becker betonte zur Fortsetzung des Engagements beim Deutschen Eishockey-Meister von 2004: „Als Energieversorger mit einem klaren regionalen Fokus ist die Förderung des Spitzensports in der Region für uns ein wichtiges Anliegen. Wir sind vom Breitensport über den Amateurbereich bis hin zum Spitzensport für die Menschen im Rhein-Main-Gebiet aktiv. Mit seiner Power und seiner Dynamik ist Eishockey und die Frankfurt Lions eine ideale Verbindung für uns.“

      Bernd Kress, Geschäftsführer der Frankfurt Lions, freute sich über die Fortsetzung des Sponsorings und hob hervor: „Mainova war uns in den vergangenen vier Jahren, die sportlich sehr wechselhaft waren, ein guter Partner. Es spricht für die Frankfurt Lions, dass sich ein bedeutendes regionales Unternehmen wie die Mainova dauerhaft bei uns engagiert.“

      [Quelle: del.org]
      "I refuse to engage in a battle of wits with an unarmed person."
    • Aufbruch in eine neue Ära: Ice Tigers mit neuem Namen und neuem Konzept

      Ab heute heißen Nürnbergs Eishockeyspieler anders - sie werden mit einem neuen Konzept und einem neuen Namen in die kommende Saison 2006/2007 der Deutschen Eishockey Liga (DEL) starten: „Sinupret Ice Tigers“. Die erste namentliche Verbindung einer Produktmarke mit einer Eishockey-Mannschaft in der DEL wurde vom Aufsichtsrat der DEL einstimmig befürwortet. Das finanzielle Engagement des Namenssponsors unterstützt die Neuausrichtung des Clubs, die in maßgeblicher Weise durch das Kapital des neuen Alleingesellschafters und Unternehmers Günther Hertel ermöglicht wird. Mit Diplom-Ökonom Reinhard Sinkel wurde zudem ein neuer Geschäftsführer bestellt.

      Passend zum neuen Namen wird ab 15 Uhr die offizielle Homepage der Sinupret Ice Tigers im neuen Design erscheinen.

      „Zusätzlich zur Nationalmannschaft der russischen Skispringer werden jetzt auch die „Sinupret Ice Tigers“ eine wichtige Botschafterrolle für die wirksamen Heilkräfte erforschter Naturarzneien übernehmen.“, so Prof. Dr. Michael Popp, Vorstand Bionorica AG (Neumarkt/Oberpfalz).

      Info Bionorica/Sinupret:
      Bionorica ist der nach Absatz führende Hersteller apothekenpflichtiger Naturarzneien in Deutschland, Sinupret ihre bekannteste Marke. Sinupret ist das am häufigsten verwendete pflanzliche Arzneimittel Deutschlands gegen Atemwegsinfektionen. Weitere Informationen finden Sie im Web unter bionorica.de.

      del.org
      Straubing Tigers - Die Macht an der Donau
    • Aufbruch in eine neue Ära: Ice Tigers mit neuem Namen und neuem Konzept


      Neuer Name - neues Logo


      Ab heute heißen Nürnbergs Eishockeyspieler anders - sie werden mit einem neuen Konzept und einem neuen Namen in die kommende Saison 2006/2007 der Deutschen Eishockey Liga (DEL) starten: „Sinupret Ice Tigers“. Die erste namentliche Verbindung einer Produktmarke mit einer Eishockey-Mannschaft in der DEL wurde vom Aufsichtsrat der DEL einstimmig befürwortet. Das finanzielle Engagement des Namenssponsors unterstützt die Neuausrichtung des Clubs, die in maßgeblicher Weise durch das Kapital des neuen Alleingesellschafters und Unternehmers Günther Hertel ermöglicht wird. Mit Diplom-Ökonom Reinhard Sinkel wurde zudem ein neuer Geschäftsführer bestellt.

      Passend zum neuen Namen wird ab 15 Uhr die offizielle Homepage der Sinupret Ice Tigers im neuen Design erscheinen.

      „Zusätzlich zur Nationalmannschaft der russischen Skispringer werden jetzt auch die „Sinupret Ice Tigers“ eine wichtige Botschafterrolle für die wirksamen Heilkräfte erforschter Naturarzneien übernehmen.“, so Prof. Dr. Michael Popp, Vorstand Bionorica AG (Neumarkt/Oberpfalz).

      Info Bionorica/Sinupret:
      Bionorica ist der nach Absatz führende Hersteller apothekenpflichtiger Naturarzneien in Deutschland, Sinupret ihre bekannteste Marke. Sinupret ist das am häufigsten verwendete pflanzliche Arzneimittel Deutschlands gegen Atemwegsinfektionen. Weitere Informationen finden Sie im Web unter bionorica.de.

      [Quelle: del.org]
      "I refuse to engage in a battle of wits with an unarmed person."
    • Verschnupfte Franken
      Kommentar zur Umbenennung der Ice Tigers


      Nun ist in Sachen Kommerzialisierung der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eine weitere Grenze überschritten worden: Zum ersten Mal in der neueren Geschichte des deutschen Eishockeys benennt sich ein Verein nach seinem Hauptsponsor - in diesem Fall einem Schnupfen-Medikament - um und verleiht diesem weitreichende Macht. Der Aufschrei ist groß. Und doppelzüngig dazu.

      Gewiss ruft diese Nachricht ein instinktives Naserümpfen hervor und das nicht nur wegen des besagten Schnupfen-Medikaments. Man fühlt sich an die Zeiten erinnert, in der die ersten großen Sportarenen in Deutschland die Namen von Sponsoren trugen. Damals drohten Journalisten schon damit die Stadionnamen zu boykottieren und beispielsweise zur «AOL Arena» weiter «Volksparkstadion» zu sagen. Nach kurzer Zeit war der Rauch schnell verzogen, so wird das auch im Fall der Icetigers sein. Denn die Geister der Kommerzialisierung, die man einst aus der finanziellen Not gerufen hat, wird man jetzt nicht mehr los. Von daher ist jetzt wohl zahlreich eintretende Kritik doppelzüngig.

      Man hat eher das Gefühl, dass in Zukunft noch ganz andere Grenzen überschritten werden. Vielleicht heißt ja der Kapitän des DEL-Allstar-Teams bald «Gelbe Seite Superstar» - und zwar nicht nur im Trikot, sondern im Personalausweis ...

      eishockey.info
      Straubing Tigers - Die Macht an der Donau
    • Was ist denn mit den METRO Stars aus Düsseldorf?
      Ist das was anderes? Die Metro AG ist doch auch Namenssponsor für den Verein.
      Warum soll es im Eishockey nicht so eine Entwicklung geben? In der Basketballliga gibt es ja auch massig Vereine die den Sponsor im Namen targen. ALBA Berlin, Deutsche Bank Skyliners (vorher Opel Skyliners) usw. Bayer Leverkusen ist glaube ich der größte Sport-Verein der den Sponsor im Namen trägt. Schlimm ist es nur wenn der Sponsor so einen großen Einfluss hat, dass er im Falle keiner erneuten Finanzierung den Verein in den Ruin treibt. Und für den Fan ist es sicherlich auch nicht toll jede Saison seinen Verein mit neuem Namen anzufeuern.
      Nürnberg kann doch froh sein einen zahlungskräftigen Großsponsor gefunden zu haben. Würde Straubing sowas nicht mit seinem Namen zulassen sollte es Interesse eines Sponsors geben?
      Ich jedenfalls find das jetzt werde kurios noch finde ich, dass da finanzielle Grenzen überschritten wurden. Wenn dann dochnur positive, oder?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hoppeltiger ()

    • "Wollen die Ice Tigers auf gesunde Füße stellen" - Farmteam Riessersee

      Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz und der Präsentation des neuen Namens stellte Ice Tigers-Alleingesellschafter Günther Hertel auch sein neues Konzept vor, mit dem er das Nürnberger Eishockey in Zukunft attraktiver und interessanter machen will.

      Hertel: „Wir haben während der letzten Wochen einiges aufarbeiten müssen. Aber jetzt arbeiten wir daran, die Ice Tigers wirtschaftlich und sportlich auf gesunde Füße zu stellen.“ Neben der Steigerung der Popularität der Nürnberger Heimspiele gilt ein Augenmerk der Gewinnung neuer Ziel- und Zuschauergruppen, die Nähe der Mannschaft zu den Fans soll gesteigert und gestärkt werden. Hertel: „Auch ein Profiklub hat eine gesellschaftliche Verantwortung. Wir müssen mehr in der Öffentlichkeit präsentieren und stärker auf die Fans und das sportinteressierte Publikum zugehen.“
      Auch in Sachen Nachwuchsförderung will sich Günther Hertel verstärkt engagieren. Profitieren können die Sinupret Ice Tigers dabei von einer Kooperation mit dem SC Riessersee, der inzwischen ebenfalls zu hundert Prozent von Hertel übernommen wurde und unterstützt wird. „Für Nürnberg ist diese Verbindung eine einmalige Chance“, so Tigers-Sportdirektor Otto Sykora. „Die Ice Tigers und Riessersee werden sehr intensiv zusammenarbeiten. Bereits während unserer Saisonvorbereitung werden Spieler aus Riessersee bei uns mittrainieren, und auch unsere Förderlizenzspieler werden die Möglichkeit haben, in Garmisch Spielpraxis zu sammeln.“

      Damit sind die Ice Tigers neben Berlin und Mannheim, der einzige DEL-Klub, der sowohl über ein DNL und ein Oberligateam verfügt. "Riessersee ist unser Farmteam", betonte Hertel mehrmals. Bereits am Freitag ist in Füssen ein erstes Treffen zwischen SCR-Trainer Brockmann, Geschäftsführer Bader, sowie Sykora, Laporte und Sinkel von den Sinupret Ice Tigers geplant, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Schließlich sollen beide Klubs von der Zusammenarbeit profitieren.

      [Quelle: hockeyweb.de]
      "I refuse to engage in a battle of wits with an unarmed person."
    • Mein Gott ist das schlimm. Herzliches Beileid an die Fans aus Nürnberg. Das ist ja noch schlimmer als "easycredit"-Stadion. :rolleyes:
      Auf Antenne Bayern kam sogar, dass die Trikot-Farben in grün geändert werden sollen, der Name der Stadt (Nürnberg) wird nicht mehr im Vereinsnamen geführt. Na dann viel Spaß.

      Das Schlimme ist ja, dass die Icetigers drauf angewiesen sind, diesen Zirkus mitzumachen, denn sonst gäbe es den Verein wohl bald gar nicht mehr. Trotzdem finde ich es erstaunlich, auf welche Absurditäten manch Verantwortlicher mit den Dollarzeichen in den Augen kommt.
      Aber wenn das positive Werbung sein soll? In meinen Augen wirkt das ganze doch eher lächerlich.
      Straubing Tigers - der Stolz einer Stadt
    • 8o
      Ganz große Klasse, Jetz haben wir dann auch Ösi-Zustände!
      Schlimm, wie sich so eine Namensverschandelung nur machen und durchsetzen lässt. Jaaaa, ich weiß das liebe Geld. :rolleyes:
      Sinupret Ice Tigers bei dem Namen kann ich nur mehr lächeln, als Nürnberger würd ich weinen. Alleine die Trennung vom Namen der Stadt is nur mehr zum Kopfschütteln. :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
      17.04.06! Der Tag an dem aus einer kleinen niederbayerischen Stadt ein Tollhaus wurde!!!
      MEISTER 2006 STRAUBING TIGERS!
      11.03.12 ....die niederbayerischen Gallier spielen die Erfolgsstory weiter!!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von TigerFan70 ()

    • Das einzige, was mir (als Aussenstehendem) nicht gefällt, ist die Tatsache, dass der Name der Stadt und damit ein großer Identifikationsfaktor wegfällt. Vielleicht hätte man auch einen Namen finden können, in welchem "Nürnberg" integriert ist...

      Sonst gibt's dagegen nicht viel einzuwenden; Geld regiert halt im Profisport ganz besonders die Welt, wer damit ein Problem hat muss sich Amateursport anschauen, und selbst dort ist nicht garantiert, dass kein Geld fließt, denn auch Amateursport ist kaum ganz ohne Spnsoren möglich...

      Ich denke übrigens, dass das nicht ein Nürnberg-spezifisches "Problem" ist, sondern dass es jeden im Eishockey "treffen" kann - Eishockey ist (leider) immer noch eine Randsportart in Deutschland, in der das Medieninteresse bei weitem nicht so hoch wie im Fußball ist, und deswegen ist es weit schwieriger ist, Geldgeber aufzutreiben um eine Top-Mannschaft unterhalten zu können...

      Die IceTigers bekommen für die nächsten vier Jahre jährlich 750.000,- € für den Namenszusatz - ich glaub dass nicht wenige Verantwortliche anderer DEL-Clubs ähnlich gehandelt hätten, wenn sie vor einer ähnlichen Entscheidung gestanden wären (auch Straubing!?).
      "I refuse to engage in a battle of wits with an unarmed person."
    • Servus,

      im Prinzip ist gegen so einen Namenszusatz/Namensäderung nichts zu sagen, vor allem wenn dadurch das längerfristige Überleben des Clubs gewährleistet wird.

      Es ist halt immer die Frage wie es klingt. Allianz/Aol/Veltins-Arena usw klingt eigentlich ganz ok. Auch DEG Metro Stars klingt in meinen Ohren nicht schlecht.

      Bei Sinupret Ice Tigers hört sich das schon anders an, aber in der Not frist der Teufel eben Fliegen. Und wenn man so ein Angebot bekommt und es auch wirtschaftlich durchaus braucht, dann kann man praktisch nicht nein sagen.

      Sicher werden sich die Nürnberger Fans mit dem neuen Namen erst anfreunden müssen, sicher wird es Spott geben von den Fans der Gegner (Winken mit Tempos usw), aber anders hätte der Club vielleicht einen kleineren Etat schlechtere Spieler usw. Es stellt sich die Frage was mir als Fan lieber ist ein bescheu.. Name oder ein schlechtes Team.

      Und wir alle, die wir jetzt genussvoll lästern, können schon morgen davon betroffen sein. Denn kaum ein Club würde wohl einem Angebot in Höhe von 750.000€ wie es bei Nürberg im Raum steht, ablehnen.

      Solange wir nicht als Sheba Kätzchen Straubing oder Wiskas Tigerchen enden können wir aber erst mal weiter lästern...

      Gruß Mike
      Wer Rechtschreibfehler ?( findet, darf sie behalten!

      Have a nice day!
    • das nürnberger eishockey hat einen weiteren schritt den abgrund entgegen gemacht; geben manche namen wenigstens noch einen gewissen sinn (z.b. metro stars), so ist der neue name der nürnberger nur noch zum kopfschütteln. ich denke mal der fan lässt sich auch in nürnberg nicht alles gefallen und die fallenden zuschauerzahlen werden wohl tendenziell weiter fallen, nach dieser entscheidung.
      ...

      mfg
    • @whitedevil: ich denke genau das Gegenteil ist der Fall - das Nürnberger Eishockey hat einen Schritt vom Abgrund weg gemacht! Die finanzielle Lage dort war sehr angespannt, und auch wenn der Begriff "Retter" etwas überstrapaziert sein mag, so trifft es doch auf Herrn Hertl zu...

      Wie gesagt, alle die jetzt schimpfen oder das lächerlich finden sollten mal darüber nachdenken, ob uns nicht evtl. etwas Ähnliches "blühen" könnte, und wie unsere Verantwortlichen dann reagieren würden - ich denke nicht viel anders.

      Natürlich ist es schade, dass "Nürnberg" aus dem Namen gefallen ist, letztlich sind Namen aber nur Schall und Rauch; wenn attraktives Eishockey geboten wird, kann man sich als Zuschauer auch damit identifizieren - die Tradition bleibt trotzdem bestehen, und für die Fans werden es weiterhin die Nürnberg IceTigers bleiben - genauso wie es für viele von uns noch der EHC Straubing geblieben ist!
      "I refuse to engage in a battle of wits with an unarmed person."