Von 1995 - 2000
Im Jahr 1995/96 startete man in der Hacker-Pschorr-Liga. Die Brauerei hatte sich als Ligasponsor engagiert und die Namensrechte der 1. Liga Süd erworben. Die Hacker-Pschorr-Liga wurde mit einem vorgezogenen Spiel in Straubing eröffnet und der Gegner war niemand anders als Erzrivale EC Deggendorf. Dem EHC gelang ein 5:1 Sieg und der Jubel unter den Fans war entsprechend groß. Das Team um Trainer Franz Hejcik verfügte mit Peter Zankl über einen starken Torwart und mit der Paradereihe Kirton, Zawatsky, Vöst über eine Torfabrik, in der Breite war der Kader aber zu schwach besetzt und so heiß es am Ende der Hauptrunde nur Platz 6. Die Meisterrunde beendete man nur auf dem siebten Rang, konnte sich aber in den Playoffs noch mal steigern. So gelang ein 2:1 Sieg in der Serie gegen den ETC Timmendorf. In der zweiten Runde musste man allerdings gegen den EC Bad Tölz die Segel streichen. Topscorer den Saison waren die Herren aus der bereits erwähnten Torfabrik, Edward Zawatsky (44/70/114), Douglas Kirton (41/52/93) und Oliver Vöst (26/42/68).

Zur Saison 1996/97 hatte der EHC Straubing Großes vor und so wurde mit Don Depoe ein neuer, sehr professioneller Trainer präsentiert. Depoe brachte mit Patrick Scott seinen Wunschspieler aus der englischen Liga mit und Scott wurde als wahres Torwunder in den lokalen Medien angepriesen. Den Vorschußlorbeeren gerecht werden konnte er freilich nicht und so wurde er bereits nach 24 Spielen wieder nach Hause geschickt. Für die Tore und Vorlagen waren einmal mehr die üblichen Verdächtigen zuständig. Edward Zawatsky (56/60/116), Douglas Kirton (38/68/106) und Vaclav Mandous (26/31/57) erzielten die meisten Treffer für den EHC, der in dieser Saison einfach nicht ins Laufen kam. Am Ende der Hauptrunde fand man sich auf Rang 14 wieder und musste in die Playdowns. Die ersten Runde gegen den EV Füssen überstand man noch, verlor aber in Runde zwei gegen den SC Bietigheim-Bissingen und musste in die Relegation. Dort war dann gegen den EC Peiting kein Gras mehr gewachsen. Der Abstieg in Regionalliga Süd war die Folge.

Die Spielzeit 1997/98 brachte einen Umbruch beim EHC Straubing mit sich. Doug Kirton bekam eine Chance bei den Frankfurt Lions in der DEL. Kirton hatte sich ursprünglich bereit erklärt zu bleiben um den Schaden aus der vergangenen Saison wieder gut zu machen, man wollte ihm dann aber diese große Chance nicht verbauen und ließ ihn ziehen. So endete die Ära Doug Kirton in der Regionalliga. Douglas „Maddog“ Kirton war ein positiv Eishockeyverrückter, der immer alles gab. Er wurde zum „EHC-Ausländer“ des Jahrhunderts gewählt, sein Trikot mit der Nummer 11 wird in Straubing nicht mehr vergeben.
In der Hauptrunde belegte der EHC den 3. Platz, in der Qualifikationsrunde den Sechsten. In den Playoffs zog das Team von Trainer Wolfgang Dylla sowohl gegen den EC Bad Tölz als auch gegen den ESV Bayreuth den Kürzeren und musste in der Regionalliga bleiben. Die fleißigsten Punktesammler in diesem Jahr waren Kevin Hoogsteen (52/59/111), Trainersohn Eric Dylla (35/63/98) und Oliver Vöst (17/29/46)
Im Mai 1998 ergab sich dann die Chance am grünen Tisch in die 1. Liga Süd nach zu rücken. Diese Möglichkeit wurde genutzt und so sollte der EHC Straubing in der kommenden Spielzeit wieder eine Klasse höher spielen.

Für die Saison 1998/99 stand Torhüter und Publikumsliebling Peter Zankl nicht mehr zur Verfügung, Zankl beendete seine Kariere und eine neue Nummer 1 musste gefunden werden.
Bei der Besetzung der Torhüterposition tat die sportliche Führung einen Glücksgriff, Thomas Melin wurde verpflichtet und bewies immer wieder seine Klasse. Melin wurde später zum Besten Torhüter der Saison gewählt. In der 1. Liga Süd taten sich die Straubinger von Anfang an schwer und landeten schließlich nach der Hauptrunde auf dem drittletzten Platz. In der Qualifikationsrunde mobilisierte man noch mal alle Kräfte und konnte auch Dank der Treffer von Markus Meier (25/25/50), Eric Dylla (13/33/46) und Martin Sauter (16/15/31) als Dritter der Quali-Runde den Abstieg verhindern.

Bill TrewIn die Saison 1999/2000 startete der EHC Straubing unter Trainer Gert Wittmann in eine Liga die nun wieder Oberliga Süd hieß. Die Position zwischen den Pfosten hatte bei den Tigern Dominik Lonscher erobert und auch im Sturm war man mit John Sicinski, Georg Franz und den Hoogsteen Brüdern Kevin und David gut aufgestellt. David Hoogsteen verletzte sich aber schon nach wenigen Spielen schwer und ein Ersatzmann musste her. Der Ersatz war in Bill Trew schnell gefunden, dieser war bei Grefrath in der 2. Bundesliga Liga nicht zurecht gekommen und wurde im Prinzip als Notnagel verpflichtet. Der Notnagel entpuppte sich innerhalb kürzester Zeit allerdings als Hammer! Billy Trew steht noch heute im Kader der Straubing Tigers und ist damit der einzige Spieler der den weiten Weg von der Oberliga in die DEL bei Straubing schaffte.
Straubing stand nach der Hauptrunde auf Platz 3 und beendete die Qualifikationsrunde als Erster. In den Playoffs siegte man gegen den Adendorfer EC und im Finale gegen den REV Bremerhaven. Damit hatte der EHC Straubing den Aufstieg in die 2. Bundesliga erreicht.
Die Topscorer im Aufstiegsjahr waren John Sicinski (49/60/109), Bill Trew (40/63/103) und Oliver Vöst (21/43/64).

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