Von 1989 - 1995
Die Saison 1989/90 stand unter keinem guten Stern. Zwar gelang dem Team um Richard Neubeuer in der Hauptrunde eine bessere Platzierung (11ter von 14 Teilnehmern) in der Abstiegsrunde belegte man aber nur den vierten Rang und musste in den Entscheidungsspielen gegen den Abstieg ausgerechnet gegen den Erzrivalen EC Deggendorf antreten. Diese Spiele verlor das Team um die Topscorer Jiri Otoupalik (39/32/69), Christian Penzkofer (36/25/61) und Günther Lupzig (25/35/60) klar. Auch Torhüter Jürgen John, der mit 30min für einen Goalie auffällig viele Strafzeiten sammelte, konnte den Abstieg nicht verhindern. Die Leistungskurve des EHC hatte also einen Knick nach unten bekommen und man reihte sich wieder unter die Mannschaften der Regionalliga Süd ein.

Zur Saison 1990/91 (Regionalliga Süd) hatte man mit Spielertrainer Libor Havlicek einen dreifachen tschechischen Weltmeister geholt und hoffte sicherlich nach den guten Erfahrungen mit Jiri Wabnegger auf eine Wiederholung der damaligen Erfolge. Nach der Hauptrunde und dem zwischenzeitlichen Wechsel zu Trainer Richard Neubauer lagen die Straubinger als Tabellenzweiter im Soll, brachen aber in der Aufstiegsrunde ein und belegten dort nur den fünften Rang. Den direkten Wiederaufstieg in die Oberliga hatte man damit verpasst. Auch die guten Leistungen der Topscorer Libor Havlicek (47/66/113), Mike Alexander (53/55/108) und Eigengewächs Christian Penzkofer (30/34/64) vermochten daran nicht zu ändern. Im Tor stand auch in diesem Jahr Jürgen John und wieder kam dieser auf beachtliche 25 Strafminuten!

Doug KirtonFür die Saison 1991/92 setzte man in der Regionalliga Süd wieder voll auf die nordamerikanische Schiene und verpflichtete mit Douglas (Doug) Kirton einen Mann der in Straubing absoluten Kultstatus erreichen sollte. Die Mannschaft von Trainer Vladimir Dzurilla spielte von Beginn an oben mit und schloss die Hauptrunde als Tabellenführer ab. In der folgenden Aufstiegsrunde erreichte man den 2. Platz und hatte damit den Aufstieg in die Oberliga geschafft. Das Saisonziel war erreicht und was nun folgen sollte war die Zugabe. Im Halbfinale der deutschen Regionalligameisterschaft bezwang das Team um Torwart Christian Merkle den SC Bietigheim-Bissingen und erreichte das Finale. Auch gegen den TSV Adendorf blieb man Sieger und so gewann der EHC Straubing zum zweiten Mal den Titel deutscher Regionalligameister.
Topscorer der Mannschaft waren Douglas „Doug“ Kirton (77/61/138), Mike Alexander (71/63/134) und Christian „Penze“ Penzkofer (39/31/70) Mit diesem Erfolg beendete Günther „Gei“ Lupzig seine beispiellose Kariere, viele Jahre später, im Jahr 2000, wurde er zum besten deutschen Spieler des Jahrhunderts in Straubing gewählt. Seine Nummer, die 14, wird in Straubing nicht mehr vergeben.

In der Saison 1992/93 konnte sich der EHC Straubing in der Oberliga Süd etablieren und schloss die Hauptrunde auf Platz 9 ab. Das Team von Trainer Vladimir Dzurilla bestätigte diese Leistung auch mit dem guten 2. Platz in der Qualifikationsrunde und kam nie auch nur in die Nähe der Abstiegsgefahr. Großen Anteil daran hatten neben Torhüter Christian Merkle natürlich auch die Punktesammler vom Dienst, Mike Alexander (53/49/102), Douglas Kirton (43/51/94) und Oliver Vöst (22/50/72). Die Niederbayern waren in der Oberliga so richtig angekommen und der Blick durfte nach vorne gerichtet werden.

Doug Kirton und Ed ZawatskyFür die Oberligasaison 1993/94 verpflichtete der EHC Straubing einen neuen Kanadier für den Platz neben Doug Kirton, der längst der absolute Führungsspieler im Team war. Edward Zawatsky hieß der neue Mann und erschlug ein wie eine Bombe! Gleich im ersten Jahr bei den Gäubodenstädtern wurde er Torschützenkönig und mit Kirton/Zawatsky war ein kongeniales Sturmduo geboren. Die Hauptrunde schlossen die Straubinger als Sechster ab und in der Meisterrunde erreichte das Team von Trainer Franz Hejcik sogar den dritten Rang. In den Folgenden Playoffs gegen die Oberliga Nord konnte man sich im ersten Vergleich gegen den EC Harz-Braunlage mit 3:2 in der Serie durchsetzen. Der Gegner der zweiten Runde, der EC Timmendorf war dann jedoch eine Nummer zu groß für die Niederbayern. Auch Goalie Christian Merkle der in den Playoffs zum Teil über sich hinauswuchs konnte das Ausscheiden nicht verhindern. Topscorer dieser erfolgreichen Saison waren Edward Zawatsky (53/60/113), Douglas Kirton (45/61/106) und Oliver Vöst (26/28/54).

Vaclav MandousIn die Spielzeit 1994/95 startete der EHC Straubing erstmals mit einem Maskottchen, einem Tiger. Damit waren im Prinzip die Straubing Tigers geboren, wenn auch der Verein weiterhin als EHC Straubing mit dem Beinamen „Die Tiger“ auflief. Die Oberliga hieß in dieser Saison 1. Liga Süd und die Tiger um Trainer Franz Hejcik belegten nach der Hauptrunde Platz 6. In der Meisterrunde reichte es nur zu Rang 5 und so hatte man es in der ersten Playoffrunde mit dem starken EC Bad Nauheim zu tun. Den Nauheimern hatte man wenig entgegen zu setzen und nach nur zwei Spielen war die Saison für Straubing beendet. Zum Ende der Saison hatten die Straubinger sich mit Peter Zankl der Christian Merkle im Tor ablöste einen überragenden Torwart geholt, doch auch der „Bene“ konnte das schnelle Aus in den Playoffs nicht verhindern. Die besten Punktesammler dieser Saison waren erneut Edward Zawatsky (45/50/95), Douglas Kirton (37/39/76) und Vaclav Mandous (20/29/49) der mit Oliver Vöst in diesem Jahr Platz drei und vier in der internen Topscorerliste getauscht hatte.

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