Von 1981 - 1989
Im Jahr 1981 trennte sich die Eissportabteilung vom Mutterverein TSV Straubing und spielte ab diesem Zeitpunkt unter dem neuen Namen EHC Straubing. Vorausgegangen war ein Disput innerhalb des TSV Straubing, der sich mehr als Fußballverein, denn als Eishockeyclub sah. Der EHC Straubing startete allerdings mit dem HAndycap viele in der Vergangenheit entstandene Verbindlichkeiten übernehmen zu müssen. Damit hatte sich der neu gegründete Verein von Anfang an einen großen Klotz ans Bein gebunden.

Willi GutscheIn der Saison 1981/82 spielte der EHC Straubing unter Trainer Kurt Schloder in der 2. Bundesliga. Nach einundzwanzig Spieltagen musste Schloder seinen Platz für Bob Jastremsky räumen. Nach der Hauptrunde war man Sechster von acht Teilnehmern. Die Qualifikationsrunde beendete der EHC Straubing auf Platz 3. Topscorer der Saison waren Günther Lupzig (21/28/49), Willy Gutsche (25/18/43) und Jim Bertram (20/14/34). Das Straubinger Tor hütete Tony Thiel.

Die Saison 1982/83 begann ebenfalls in der 2.Bundesliga unter Trainer Mike Daski, der schon im Oktober von der Straubinger Eishockeylegende Jiri Wabnegger abgelöst wurde. Nach der Hauptrunde mit 10 Teilnehmern belegte der EHC den 7. Platz. Die Qualifikationsrunde konnte aus finanziellen Gründen nicht mehr bestritten werden und der EHC Straubing zog seine Mannschaft zurück. Die Altlasten hatten den Verein an den Rand des Konkurses gebracht und man entschied sich für einen Neubeginn in der Bayernliga. Die Topscorer der Saison 82/83 nach der Hauptrunde: Tim Morrison (18/25/43), Mike Wehrmann (14/21/35) und der spätere Nationalstürmer Georg Franz (24/9/33), Torhüter war Tony Thiel.

Für den Neubeginn in der Bayernliga in der Saison 1983/84 stellten sich viele einheimische Spieler zu Verfügung, die ohne Probleme höherklassig hätten spielen können. Trainer des Teams blieb Jiri Wabnegger. Während in der Hauptrunde nur Platz Zwei erreicht wurde, setzte man sich in der Qualifikationsrunde als ungefährdeter Erster durch. Die herausragenden Akteure dieser Spielzeit Günther Lupzig (53/43/96), Peter Lupzig (31/46/77) und Jürgen Pfundtner (40/29/69) stellten mit ihren Toren den Aufstieg in die Regionalliga Süd sicher. Den Platz zwischen den Pfosten teilten sich hauptsächlich Hans Menauer und Volker Wittmann.

Günther LupzigIn die folgende Saison (1984/85) ging der EHC Straubing unter Trainer Jiri Wabnegger, der jedoch bald aufgrund einiger unmotivierter Spieler das Handtuch warf. Weiter ging es mit Spielertrainer Bohumil Kratochvil und die Hauptrunde der Regionalliga Süd beendeten die Straubinger als dritte von zwölf Mannschaften. In der Aufstiegsrunde reichte es dann aber nur zu Platz 5. Damit war der direkte Durchmarsch nicht gelungen und ein weiteres Jahr in der Regionalliga Süd stand dem EHC Straubing bevor. Um das Straubinger Gehäuse gab es in diesem Jahr sogar einen Dreikampf, Hans Menauer, Volker Wittmann und Alfred Schneege kämpften um den Platz zwischen den Pfosten. Die Topscorer des EHC waren einmal mehr Günther Lupzig (47/52/99), Peter Lupzig (42/37/79) und Jürgen Pfundtner (42/23/65).

In die Saison 1985/86 (Regionalliga Süd) startete man mit Spielertrainer Bohumil Kratochvil. Nach der Hauptrunde belegten die EHC’ler den 6. Rang und auch in der Aufstiegsrunde landete man auf dem 6. Platz. Damit hatte der EHC Straubing erneut den Aufstieg verpasst. Im Tor hatte sich Volker Wittmann durchgesetzt. Die besten Punktesammler waren wie gewohnt Günther Lupzig (32/48/80) und Peter Lupzig (24/41/65), Harry Doyle (35/26/61) landete auf Platz 3 der internen Scorerliste.

In der Saison 1986/87 präsentierte der EHC Straubing der Regionalliga Süd mit Jim Dokter den wohl torgefährlichsten Verteidiger aller Zeiten. Auch Torhüter Hans Hutterer war an den Pulverturm zurückgekehrt und der EHC Straubing konnte eine starke Mannschaft ins Rennen schicken. Die Hauptrunde beendete man als Erster (12 Teilnehmer), während man in der Aufstiegsrunde nur Dritter wurde. In den Entscheidungsspielen um den Aufstieg in die Oberliga Süd bezwang man den TSV Königsbrunn und durfte im Anschluss an der deutschen Regionalligameisterschaft teilnehmen. Hier traf der EHC Straubing im Halbfinale auf die 1b des EHC Freiburg und konnte sich durchsetzen. Im Finale konnte man auch das Team von Westfalia Dortmund schlagen und so sicherten sich die Straubinger die deutsche Regionalligameisterschaft. Die überragenden Akteure im Team von Trainer Michael Mauer waren Günther Lupzig (43/68/111), Mike Dobberthien (66/43/109) und Verteidiger Jim Dokter (48/47/95).

Hans HuttererIn der Saison 1987/88 spielte der EHC Straubing unter Trainer Michael Mauer in der Oberliga Süd. Bereits im Oktober musste Menauer jedoch seinen Platz räumen und wurde durch Richard Neubauer ersetzt. Der Trainerwechsel brachte wenig und man kam in der Hauptrunde über den vorletzten Rang nicht hinaus. In der Abstiegsrunde konnte der EHC durch die Tore seiner Topscorer Mike Dobberthien (63/47/110), Günther Lupzig (34/40/74) und Harry Doyle (33/38/71) Platz 2 erringen und den Abstieg verhindern. Das Straubinger Gehäuse hütete Hans Hutterer.

Die zweite Oberligasaison 1988/89 (Oberliga Süd) gestaltete sich ähnlich schwierig wie die Erste. Das Team von Trainer Bohumil Kratochvil belegte erneut den vorletzten Tabellenplatz nach der Hauptrunde und entging als Fünfter der Abstiegsrunde mit knapper Not dem Abstieg. Topscorer der Niederbayern war bezeichnender Weise mit Jim Dokter (23/44/67) ein Verteidiger, Harry Doyle (30/26/56) und Günther Lupzig (16/28/44) folgten ihm in der internen Scorerwertung. Straubings Torhüter hieß wie gewohnt Hans Hutterer.


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