Von 1978 - 1981
(MGE) Im folgenden Rückblick sind die Stationen des Straubinger Eishockeys seit dem Jahr 1978 zusammengefasst. Dabei beschränken wir uns hauptsächlich auf Daten wie die jeweilige Liga, das Abschneiden in der entsprechenden Saison, die Nennung der Topscorer, Trainer und Torhüter. Playoffs oder Playdowns werden natürlich berücksichtigt. Besondere Vorkommnisse wie freiwilliger Abstieg, Insolvenz oder Trainerwechsel werden ebenfalls behandelt. Im Detail wird aber weder auf einzelne Spiele noch auf den Saisonverlauf eingegangen, das würde den Rahmen dieses Rückblicks sprengen.
Da im deutschen Eishockey nichts so beständig ist wie die Veränderung, werden sie bei der folgenden Lektüre feststellen, dass sich der Spielmodus und/oder die Bezeichnungen der jeweiligen Ligen in schöner Regelmäßigkeit ändern. Die Erklärung wann und warum nach welchem Modus gespielt wurde, können wir hier nicht mitliefern.
Auch die chronologische Reihenfolge der Ligazugehörigkeit der Straubing Tigers bzw. ihrer Vorgängervereine scheint nicht immer zu passen. Soweit uns bekannt werden wir dazu natürlich eine Erklärung liefern, fehlt diese, möge man uns dies verzeihen.

Bob LaycockIn der Saison 1978/79 spielte das Straubinger Team noch unter dem Namen TSV Straubing in der 2.Bundesliga. Das Team von Trainer Rudi Hejtmanek hatte gerade einen Umbruch hinter sich, Jiri Wabnegger und Paul Dixon beendeten ihre Laufbahn und hinterließen ein große Loch. Einer ihrer Nachfolger aber hieß Bob Laycock und seine Verpflichtung sollte den Start in die erfolgreichste TSV-Eishockey-Zeit darstellen. Bob Laycock scorte (41 Tore/21 Assist) sich in die Herzen der Fans und den TSV auf den 4. Platz. Das bedeutete den größten Erfolg der im Straubinger Eishockey bis zu diesem Zeitpunkt erreicht worden war.

Zur Saison 1979/80 bekam Topscorer Bob Laycock Verstärkung, sein Bruder Robin kam ebenfalls nach Niederbayern und in den nächsten beiden Jahren wurde der TSV-Straubing im Eishockeybereich vielerorts nur noch als „TSV Laycock“ bezeichnet. So überragend war das Spiel der beiden Brüder und ihre Ausbeute an Toren und Punkten. Robin Laycock kam dabei auf 89 Treffer und 53 Vorlagen, während ihm Bruder Bob mit 69 Toren und 70 Assits nicht viel nach stand. Weit mehr als die Hälfte der TSV Tore waren durch die Laycocks gefallen! Die Straubinger beendeten unter Trainer Rudi Hejtmanek die Saison auf Platz vier und konnten so ihre Leistung aus dem Vorjahr bestätigen.

Robin LaycockDie Saison 1980/81 beginnt der TSV Straubing unter Trainer Vladimir Cechura, es läuft aber nicht rund und Cechura muss im Dezmber nach dem entäuschenden 7. Platz in der Vorrunde gehen. Nachfolger wird Verteidigerlegende Paul Dixon und mit ihm klappt es besser. Am Ende der Saison steht der TSV erneut auf dem vierten Rang. Topscorer der Straubinger sind erneut die Laycockbrüder, die den Verein aber nach der Saison verlassen und nach Landshut in die erste Bundesliga wechslen. Auch dort zeigen sie ihre Klasse und werden mit Landshut deutscher Meister.

Im Jahr 1981 trennte sich die Eissportabteilung vom Mutterverein TSV Straubing und spielte ab diesem Zeitpunkt unter dem neuen Namen EHC Straubing. Vorausgegangen war ein Disput innerhalb des TSV Straubing, der sich mehr als Fußballverein, denn als Eishockeyclub sah. Der EHC Straubing startete allerdings mit dem Handycap viele in der Vergangenheit entstandene Verbindlichkeiten übernehmen zu müssen. Damit hatte sich der neu gegründete Verein von Anfang an einen großen Klotz ans Bein gebunden.

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