» Straubinger Tagblatt vom 15.03.2012
Sechs Tage vor dem ersten DEL-Viertelfinale
Wolfsburger offenbar gewarnt vor Tigers:„Der Gegner, den niemand haben wollte“

Ab heute intensive Vorbereitung – Ratushny: „Playoffs sollen ein Spaß werden“
(wel) Der Countdown läuft: Noch sechs Tage bis zum Start des Viertelfinales – und heute beginnen auch in Straubing die intensiven Vorbereitungen auf die ersten DEL-Playoffs der Geschichte.
Bis Mittwoch hatten die Spieler frei bekommen, um sich nach den Anstrengungen der letzten Wochen zu regenerieren. „Wir hatten zahlreiche verletzte und angeschlagene Spieler. Die paar Tage haben dem Team, das zuletzt doch etwas müde war, gut getan“, so Trainer Dan Ratushny. Bis Samstag stehen nun drei Tage intensive Arbeit an – auf und neben dem Eis wird hart gearbeitet, um bestens vorbereitet, um topfit das Viertelfinale angehen zu können. Quasi eine Art Mini-Trainingslager auf eigenem Eis.
„Aber es ist wichtig, die Balance zu finden", sagt Ratushny, „denn die Mannschaft soll ja nicht gleich wieder müde sein.“ Am Sonntag ist dann frei, ehe am Montag und Dienstag noch einmal der Feinschliff ansteht und es dann am Dienstagmittag in Richtung Wolfsburg geht. „Die Wolfsburger stehen zu Recht ganz weit oben in der Tabelle. Sie sind nicht schlechter als der Erste oder der Zweite“, sagt Ratushny. „Sie sind defensiv wie offensiv gleichermaßen stark. Natürlich beschäftigen wir uns jetzt mit dem Gegner, aber wichtig ist vor allem unser eigenes Spiel. Wir wollen unser System durchziehen.“ In Wolfsburg herrscht jedenfalls schon einmal Respekt vor den Tigers: „Das ist der Gegner, den niemand haben wollte“, wird Wolfsburgs Trainer Pavel Gross in der Lokalpresse zitiert.
Sicher fehlen werden den Tigers kommende Woche die verletzten Jean-Michel Daoust, Benedikt Brückner und Alexander Dotzler. Nach dessen Innenbandriss ist die Saison für Dotzler vorüber, auch wenn der selbst zunächst hoffte, „dass mir irgendwer irgendwann eine Schiene verpasst und ich dann doch wieder mitspielen kann“. Auf die Rückkehr von Torhüter Barry Brust pünktlich zum Playoff-Start hofft man im Lager der Tigers indes schon. „Es stehen jetzt harte Belastungstests für das Knie auf dem Programm", sagt Ratushny. „Wenn es weiterhin hält, dann sieht es gut aus. Eine Entscheidung wird aber nicht vor Samstag fallen.“ Eigentlich war geplant, dem Goalie bereits am Sonntag gegen Mannheim Eiszeit zu geben, doch nach dem Samstag-Training fühlte sich Brust noch nicht bereit für einen Einsatz.
Für einen anderen Akteur, Bruno St. Jacques, werden die Playoffs nun zur Abschiedstour. Der 31-jährige Verteidiger kündigte bei seinem Facebook-Account am Wochenende sein Karriere-Ende und die Rückkehr nach Nordamerika nach der aktuellen Saison an – seiner beiden Kinder wegen.
Aber für ihn wie auch für die Straubing Tigers steht erstmal noch ein echte Highlight an – oder wie es Dan Ratushny ausdrückt: „Playoffs – das sollte ein Spaß werden.“
 
 


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