» Straubinger Tagblatt vom 25.11.2010
Osterloh fällt mit Kreuzbandriss für den Rest der Saison aus
Ihren Sieg im „Weltrekordspiel“ haben sich die Straubing Tigers teuer erkauft
Angesichts der Ausfälle geben Gesellschafter wohl Grünes Licht für Verstärkungen
Von Tobias Welck
Zeitungen aus ganz Deutschland, die IIHF, die Hockey Hall of Fame – das Telefon stand bei den Straubing Tigers diese Woche nach dem „Weltrekordspiel“ in München nicht mehr still.
Der Sonntag ist also immer noch allgegenwärtig, und wenn Tigers-Trainer Jürgen Rumrich derzeit in Straubing über den Stadtplatz geht, dann kann er einen Satz schon gar nicht mehr hören, wie er schmunzelnd erzählt: „Na, heute schon Penalty-Schießen geübt!?“ Allerdings: Der Sieg in einer packenden Partie mit Playoff-Charakter, die echte Werbung für den Eishockey-Sport war, wurde auf beiden Seiten teuer erkauft. Bei München fällt Stürmer Bryan Adams mit einer Rückenverletzung aus, die Tigers hat es mit einem Kreuzbandriss bei Sebastian Osterloh noch schlimmer erwischt.
Bereits am Dienstag wurde Osterloh operiert – da das Band komplett durch war, ist die Saison für ihn beendet. Mit gerissenem Kreuzband spielte Osterloh sogar noch die Verlängerung durch und schoss gar noch einen Penalty. „Die Muskulatur im Knie ist bei ihm so stark, dass er kaum etwas gespürt hat. Erst am nächsten Tag konnte er nicht mehr laufen“, erklärt Jürgen Rumrich.
Am Wochenende gegen Düsseldorf (Freitag, 19.30 Uhr, am Pulverturm) und in Mannheim (Sonntag, 19.05 Uhr, live bei Sky) müssen die Tigers zudem weiterhin auf den am Knie verletzten Lee Goren verzichten. Rene Röthke und Justin Mapletoft sind zwar ebenfalls angeschlagen, können aber auflaufen.
Personelle Verstärkung tut Not
Angesichts der Ausfälle tut sich nun auch etwas in Sachen Neuverpflichtungen. „Wir sind nun übereingekommen, dass wir wohl etwas tun müssen“, so der Sportliche Leiter Jürgen Pfundtner, nachdem die Gesellschafter bislang aus verständlichen Gründen (Zuschauerzahlen und noch nicht definitiv geklärter Umbau des VIP-Bereichs zur neuen Saison) keine zusätzlichen Mittel für eine Verpflichtung freigegeben hatten. „Wir haben jetzt die Gespräche intensiviert“, so Pfundtner. Denn Kraftakte wie am Wochenende sind mit einem kleinen Kader auch nicht beliebig wiederholbar. Das hat man schon vor der Deutschland-Cup-Pause gesehen, als das Team am Ende müde wirkte und ein Substanzverlust deutlich zu erkennen war. „Aber bis zum Wochenende ist die Zeit zu knapp, bis dahin wird sich das nicht mehr realisieren lassen“, so Pfundtner.
Gelungener „Neustart“
Angesichts des Spiels am Sonntag verblasst fast der Gesamteindruck des Wochenendes. Denn der „Neustart“ nach der Pause darf – sieht man von den Verletzungen ab – als komplett gelungen bezeichnet werden. „Die Pause war für uns sehr gut, denn viele von uns waren dann doch ziemlich müde. Jetzt sind wir wieder alle frisch, und das hat man auch gemerkt. Wir haben wirklich gut gespielt“, so Verteidiger Calvin Elfring, und auch Trainer Jürgen Rumrich war nach den zwei Siegen und fünf Punkten erleichtert. „Nach so einer Pause ist man ja immer ein bisschen unsicher, wie man aus den Startlöchern kommt. Umso glücklicher bin ich über die Siege und die Leistungen.“
Und daran will man nun auch am Wochenende anknüpfen. „Wir müssen ähnlich konzentriert in der Defensive spielen wie im Heimspiel gegen Krefeld, als wir kaum etwas zugelassen haben“, weiß Elfring. „Gerade mit einem kleinen Kader müssen wir clever spielen und dürfen nicht viel zulassen, denn wenn man immer einen Rückstand drehen muss, wird es schwer.“
Mithelfen soll am Wochenende auch wieder Michael Bakos, dessen Blutwerte-Ergebnis aber erst am Spieltag eintreffen wird. „Er sieht im Training gut aus, wirkt sehr stark“, sagt Elfring. „Aber Blutwerte sind im Sport nun ’mal sehr wichtig.“
Ein Mitwirken von Bakos käme angesichts der Ausfälle gerade recht, und dann wollen Straubings tapfere „Bravehearts“ auch am Wochenende wieder für den ein oder anderen Punkt sorgen. Es muss ja nicht immer gleich ein Weltrekord sein....

Des moand da Mane
Also, jetz muass i zerst a moi was klar stelln: I mach’ des nur, weil da Tigo mi gfragt hod, ob i eam ned helfa kannt. Wenn er sei Gsetzerl da in Zeidung eigsetzt hod, dann hams’n im Stadion ollawai in da Reiss’n ghabt. Und mi kennta a koa-na, hod er gmoant. Da dast de deischn, hab i eam gsagt, aber guat, weils da Tigo is, haba ma denkt, helfe eam hoid und probiers a moi. Aba, hod er gsagt, du muast des auf Hochdeitsch macha, sonst versteht de koana. Bluatssakarament haba ma denkt, des konn ja wos wean, Mane! Warum eigentlich auf Hochdeitsch? Bei uns verstehnens doch eher bairisch als des Preißndeitsch. I sags wia ra mas denk und drum sag es auf bairisch. I denk ja a net auf hochdeitsch, oda? Und denka dua ra ma an ganzn Tag an ganzn Haufa. Grod wenns um de Tigers geht.
Sagglzemend, was sagts aitz Ihr zum Spuil am Freidog, ha? Endlich wieda amoi a dahoam gwonna! I sogs eich, des wema eitz wieda efters segn. Glaubts mas. Mia alle, mia miass ma blos ruhig bleibn. Mia sam ma doch alle koane Breznsoiza, oder? De machan des scho. Und wenn aitz dann a no a Stürma kimmt, dann, ja dann, des sog i eich, dann miassn se de andern alle ganz woam oziagn, wenns zu uns kemman, wei sonst werns dawuzelt. Wos füra Stürma kimmt? Na ja, i hab da wos leitn hörn vo meine Informantn. Aba sagn derfe nix. Vielleicht näxte Woch. A mal schaun ...

Servus dann
Euer Mane

A was i no sagn woit: Wenns me net verstehts, dann riats euch. Wo? No bei mia! Und wer me net kennt, der sagts am Amberger Franzl in der Sportredaktion vom Tagblatt.

 
 


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