» Straubinger Tagblatt vom 21.09.2010

Gegen Vizemeister wäre für Tigers mehr drin gewesen, doch...
Die effektiveren Special Teams geben den Ausschlag zugunsten Augsburgs
Bei Straubings Leistungsträgern noch Luft nach oben – Kein Vertrag für Glumac
(wel) 2:5 gegen den neuen Tabellenführer – das klingt standesgemäß und nach einer deutlichen Angelegenheit. Doch so einfach liegen die Dinge bei der sonntäglichen Heimniederlage der Straubing Tigers gegen den DEL-Vizemeister Augsburg dann doch nicht.
Ganz im Gegenteil. Verdient war der Sieg der läuferisch und technisch beeindruckenden Augsburger, bei denen Trainer Larry Mitchell bei der Auswahl und Eingliederung von 15 Neuzugängen wieder einmal ganze Arbeit geleistet hat, zwar allemal. Doch das Spiel am Sonntagabend hätte auch anders laufen können, wenn die Tigers in ein paar Schlüsselpunkten erfolgreicher gewesen wären. So war schon das erste Drittel ein Knackpunkt in der Partie, trotz des Zwischenstandes von 0:0. „Da waren wir am Drücker, haben es aber versäumt, das 1:0 zu schießen“, erkannte auch Stürmer Maximilian Forster. Und Lee Goren pflichtet ihm bei: „Wir hatten viele Chancen und ein sehr gutes erstes Drittel. Dann kam der AEV auf, und wir haben keine Antwort darauf gefunden.“
Dank eines starken Denis Endras im Tor (Goren: „Er hatte viele gute Saves“) überstanden die Augsburger diese Phase – und schlugen dann ab dem Mitteldrittel ihrerseits zu. Auch darum, weil sie die deutlich besseren Special Teams hatten, ein entscheidender Punkt für ihren Trainer Larry Mitchell: „Das hat das Spiel entschieden.“
Die Tigers trafen zwar zum 2:3, auch in Überzahl, aber insgesamt blieb das Powerplay bei den Überzahlmöglichkeiten (insgesamt sieben) schwach. Gerade in der fünfminütigen Überzahl Mitte des Schlussdrittels lief nicht viel, und gerade da hätte man beim Stand von 2:3 das Spiel drehen können. Das gelang nicht, auch weil man bei zwei Gegentreffern der Gäste Pate stand. Ausgerechnet die Routiniers Elfring und Meloche servierten vor dem 0:2 und dem 2:4 den Augsburger den Puck quasi auf dem Silbertablett.
Apropos Routiniers: Gerade da gibt es ohnehin noch viel Luft nach oben, zu wenig konstant sind die Leistungen. Dass die Verteidiger-Youngsters Ondruschka und Wilhelm die Treffer gegen Augsburg erzielten, war entsprechend kein Zufall, denn zu wenig war von einem Corazzini, Mapletoft oder Meloche zu sehen. Hier gibt es noch einiges an Steigerungspotenzial, wie ohnehin bei Billy Trew. Der Publikumsliebling scheint derzeit völlig außer Tritt: noch kein Scorerpunkt nach vier Spielen, mit –4 die schlechteste Plus-Minus-Bilanz im gesamten Team und erst vier Torschüsse in fünf Partien.
Dabei deuteten die Tigers aber auch gegen den Vizemeister ihr Können an, insgesamt stand die abwechslungsreiche Partie auf gutem Niveau. „Straubing hat meiner Meinung nach deutlich mehr spielerische Klasse als in den Jahren zuvor. Das haben sie auch heute deutlich gezeigt“, findet Augsburgs Trainer Larry Mitchell. „Wenn sie alles zusammenbekommen, dann werden sie in dieser Saison ganz sicher ihren Weg machen.“
Diesen Weg wird aber Try-out-Kandidat Mike Glumac nicht mitmachen. Er erhält nach seinem Probetraining keinen Vertrag. „Seine Fähigkeiten sind unbestritten, aber er hätte wohl noch vier oder fünf Wochen gebraucht, um in Form zu kommen“, wird der Sportliche Leiter Jürgen Pfundtner in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitung „Eishockey NEWS“ zitiert.

 
 


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