» Straubinger Tagblatt vom 14.12.2007

Heute, 19.30 Uhr, spielt Straubing in Ingolstadt
Tigers geben Playoffs nicht auf und gehen mit Selbstvertrauen in Weihnachtsendspurt
Schmidt und Trew sind weiter verletzt – Abstreiter steht in der ersten Reihe – Bader spielt Stürmer
(mir) Als Bob Manno vor zwei Wochen in Straubing zum ersten Mal hinter der Bande stand, kannte er lediglich Stürmer Trevor Gallant. Mittlerweile weiß er um die Stärken und Schwächen seines Teams und spricht trotz eines Punkterückstandes von 16 Zählern immer noch über das Ziel, die Pre-Playoffs erreichen zu wollen.
Nach den knappen Niederlagen gegen Berlin und Köln und den Siegen gegen Düsseldorf und Hannover scheinen die Tigers in die Erfolgsspur zurückkehrt zu sein. „Natürlich bin ich glücklich, dass wir im letzten Spiel nach Penaltyschießen gegen Hannover gewonnen haben, aber wir haben auch einen Punkt verschenkt“, so Manno. „Wir haben einige Fehler in der Defensive gemacht und sind im zweiten Drittel eingebrochen. Aber wir haben trotzdem zwei Punkte geholt und das ist alles, was zählt.“
Dass der derzeitige Tabellenletzte aus Duisburg den Tigers nach vier Siegen in Folge sehr dicht auf den Fersen ist, bringt Manno nicht aus der Ruhe: „Ich schaue generell nicht auf Teams, die hinter meiner Mannschaft stehen. Wenn wir unsere Punkte machen, ist es doch egal, wie erfolgreich die anderen Teams sind.“
Ingolstadt ist im Aufbruch
Heute Abend geht es für die Tigers nun gegen die Ingolstädter Panther, die derzeit auf dem anvisierten zehnten Platz rangieren. Für Manno ist die Partie dennoch kein „Schicksalsspiel“: „Es ist ein Duell wie jedes andere auch. Wenn wir den zehnten Platz erreichen wollen, müssen wir jedes Team schlagen können und anfangen, Punkte zu sammeln.“
Die Oberbayern steckten wie Straubing in einer Krise: Am gleichen Tag wie Erich Kühnhackl wurde sein Kollege Ron Kennedy in Ingolstadt entlassen. Die Ingolstädter kündigten darüber hinaus allerdings auch noch Co-Trainer Jamie Bartman und dem sportlichen Leiter Stefan Wagner. Mittlerweile sind alle Positionen neu besetzt und der neue Chefcoach Mike Krushelnyski konnte mit sechs Punkten einen ähnlich guten Einstand wie Manno feiern. Die beiden letzten Spiele gegen Mannheim und Köln gingen allerdings verloren, so dass es für Ingolstadt weiterhin lediglich zu einem enttäuschenden Platz im Mittelfeld reicht.
„Will beste Formation finden“
Dass sich die Tabellensituation zumindest auch nach der heutigen Partie nicht ändert, dafür wollen die Tigers sorgen: Trainer Manno, der weiter auf die verletzten Stürmer Greg Schmidt und Billy Trew verzichten muss, nimmt daher einige Änderungen in der Reihenzusammenstellung vor. „Ich konnte nach meiner Ankunft vor dem ersten Spiel lediglich ein Training abhalten und somit nichts ändern. Jetzt habe ich alle Spieler gesehen und will etwas ausprobieren, um die beste Formation zu finden.“
Ob sein Experiment von Erfolg gekrönt sein wird, wird sich zeigen müssen. Manno gibt sich jedenfalls gelassen: „Wenn die Umstellungen klappen, dann ist es sehr gut. Wenn nicht, haben wir auch nicht viel verloren.“
Christian Retzer wird als Verteidiger auflaufen, seine Position im ersten Block übernimmt Tobias Abstreiter. Auch auf den zuletzt oft gescholtenen Anton Bader wartet eine neue Aufgabe: Er wird als Stürmer in der vierten Reihe zum Einsatz kommen. Dazu Manno: „Ich habe früher in der NHL selbst als gelernter Verteidiger oft im Sturm gespielt. Solche Umstellungen sind keine große Sache.“ Verteidiger Andy Canzanello wird weiterhin im Sturm neben Chad Bassen und Thomas Wilhelm agieren. „Diese Reihe gefällt mir sehr gut und vor allem Canzanello macht ein gutes Forchecking“, erklärt Manno seine Entscheidung. An Stelle des verletzten Trew wird Andrew McPherson im Powerplay spielen.
Aufstellung: Straubing Tigers: Bales – Skolney, Wilhelm St.; Lehner, Elfring; Moborg, Retzer – Meloche, Chouinard, Abstreiter; Menauer, Gallant, Dunham; Canzanello, Bassen, Wilhelm Th.; Bader, McPherson, Jocher;
Ausfälle: S Greg Schmidt (Innenbandriss); S Billy Trew (Schulterverletzung);
ERC Ingolstadt: Waite – Ficenec, Bakos, Holland, Ferguson, Wood, MacNevin, Vogl P., Schwarz – Bellissimo, Seidenberg, Leeb, Melischko, Goodall, Treille, Schütz, Waginger, Tutschek, Jörg, Hinterstocker;
Ausfälle: S Doug Ast (Knöchelbruch), S Eric Boguniecki (Hüftoperation), S Matt Higgins (Nackenverletzung);
Schiedsrichter: Looker (HSR), Haupt, Holzer.


Günter Lupzig, Douglas Kirton und Olle Öst im Stadion verewigt
Straubing Tigers ehren drei Persönlichkeiten mit Fahnen
(mir) Jetzt haben die Straubing Tigers ihre eigene kleine „Hall of Fame“: Mit Fahnen im Stadion am Pulverturm wollen sie die Erinnerung an drei außergewöhnliche Menschen und ihre Verdienste um das Straubinger Eishockey weiterleben lassen.
Bis zum Aufstieg der Tigers in die DEL fanden die Trikots der ehemaligen Straubinger Spieler Günter Lupzig und Doug Kirton unter dem Stadiondach einen Ehrenplatz. Die im Laufe der Jahre arg verwitterten Trikots mussten in der vergangenen Saison dann allerdings den neu installierten Videoleinwänden weichen.
In einem gemeinsamen Projekt nahmen sich nun die Fachzeitschrift Eishockey NEWS aus Straubing und der Eishockeyvertrieb Hockeycorner, Ausrüster der Straubing Tigers aus Deggendorf, der Sache an. „Es gibt zwei Nummern, die in Straubing nicht mehr vergeben werden: Die 14 steht für Günter Lupzig und die 11 für Doug Kirton“, so Thomas Engl, Geschäftsführer der Eishockey NEWS. „Gei“ Lupzig spielte von 1974 bis 1992 für Straubing. Der vor einigen Jahren zum Straubinger Jahrhundertspieler gewählte Stürmer hielt seinem Heimatort trotz zahlreicher Angebote aus höheren Ligen immer die Treue und erzielte in 510 Spielen sensationelle 821 Punkte. Sein kanadischer Kollege Douglas Kirton stand von 1991 bis 1997 beim EHC unter Vertrag. Er galt als Leitwolf der damaligen Mannschaft und scorte in 282 Partien 613 Mal.
Es sei bei großen Clubs üblich, dass man Spieler und Funktionäre, die sehr viel für den Verein geleistet hätten, im Stadion mit einem Trikot oder einer Fahne verewigt, so Engl. „Die Tigers sind deshalb auch noch einer weiteren Person zu großem Dank verpflichtet: Der Aufstieg in die DEL war ein entscheidender Wendepunkt im Straubinger Eishockey und so gebührt eine weitere Fahne unserem schwedischen Meistertrainer Olle Öst.“ Öst übernahm nach der Kündigung von Peter Draisaitl das Traineramt in Straubing und führte die bis dato kriselnden Tigers mit seinen Motivationskünsten und seiner Erfahrung bis ins Finale, das man im fünften Spiel in Bremerhaven für sich entscheiden konnte.
Der geeignete Platz für die drei Fahnen von Lupzig, Kirton und Öst war von den Verantwortlichen dann auch schnell gefunden. „Sie hängen nun auf der Ostseite und sind auch von außen sichtbar“, erklärt Engl. Sein Dank gilt dem Leiter des Sportamts, Hans Czieslik, der unbürokratisch für eine schnelle Genehmigung gesorgt hatte, und der Stadtgärtnerei, die mit ihrem technischen Gerät beim Aufhängen der Fahnen behilflich war.



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