» Straubinger Tagblatt vom 13.12.06

„Ein schöner Tag für die GmbH und die Fans“
Mike Bales erhält Drei-Jahres-Vertrag
Inoutic Thyssen Polymer neuer Sponsor

Für die Anhänger der Straubing Tigers gab es die ersten Weihnachtsgeschenke
(mir) Lauter fröhliche Gesichter sah man am Dienstag bei der Pressekonferenz der Straubing Tigers im Hotel ASAM in Straubing.
Die Gründe lagen auf der Hand: Die GmbH gab die Vertragsverlängerung von Mike Bales, einem der Leistungsträger im Team, bekannt und stellte mit der Firma Inoutic Thyssen Polymer, seit 1989 mit Sitz in Hunderdorf bei Bogen, einen neuen Premium-Sponsor vor. „Der führende Sportverein und der größte Arbeitgeber der Region tun sich zusammen. Unter diesem Motto läuft das Engagement des Profilherstellers“, so Geschäftsführer Stephan Coester. „Einer der Werte unseres Unternehmens ist Mut. Wir wagen Einiges. Diese Courage verbindet uns mit den Spielern der Straubing Tigers, wenn sie auf das Eis gehen, um im fairen Wettbewerb anzutreten. Gemeinsam sind wir lebendig, zukunftsorientiert und ehrgeizig“, erklärt Coester die Beweggründe für das Engagement.
Unter den 670 Mitarbeitern der Bogener Firma seien außerdem sehr viele Eishockeyfans, so dass das Thema Eishockey ständig präsent war und noch immer sei. Dazu komme, dass das blau-weiße Firmen-Logo, das ab sofort auf den Helmen der Tigers, hinter den Spielerbänken und unter der Kameratribüne zu sehen ist, perfekt mit den Vereinsfarben übereinstimme.
Erste Gespräche im Sommer
Bereits kurz nach dem DEL-Aufstieg im Sommer seien erste zarte Bande geknüpft worden, so Josef Hiendl von der Marketing-Abteilung der Tigers GmbH. „Wir haben die Verantwortlichen zu einem Spiel eingeladen, damit sie die Atmosphäre live miterleben können, zumal Straubing dafür mittlerweile in der DEL bekannt ist. Es war unser Ziel noch einen prominenten Werbeplatz während der Saison zu vergeben. Wir sind jetzt wirklich sehr stolz und freuen uns, dass wir einen lokalen Sponsor gewinnen konnten“, erklärt Hiendl. „Heute ist ein schöner Tag für die Tigers GmbH und die Fans.“ Als Nebeneffekt für ihre Firma versprechen sich Geschäftsführer Coester und sein Marketing-Leiter Hermann Wittenzellner einen größeren Bekanntheitsgrad: „Da Eishockey mit über zweieinhalb Millionen Zuschauern pro Saison nach Fußball die Nummer zwei der beliebtesten Sportarten ist, ist nun auch unsere Firma verstärkt deutschlandweit präsent.“ Das Sponsoring läuft zunächst bis zum Ende der Saison, geht allerdings sicherlich in der nächsten Saison weiter: „Wir wollen eine Partnerschaft auf Dauer und nicht nur ein kleines Intermezzo am Rande“, so Coester, der lächelnd hinzufügt: „Wenn die Spieler natürlich immer besser werden, müssen wir schauen, ob wir es uns 2008, 2009 oder 2010 noch leisten können.“
Bales: wichtigster Spieler
Gleichzeitig ist auch die erste Personalentscheidung für die neue Saison gefallen. Neben Trevor Gallant und Tobias Abstreiter, die beide vor der Saison einen Zwei-Jahres-Vertrag unterzeichnet hatten, konnte die GmbH auch Torhüter und Publikumsliebling Mike Bales langfristig an den Verein binden. Der gebürtige Kanadier spielt derzeit die dritte Saison in Straubing und wird nun weitere drei Jahre im Tor der Tigers stehen. Wie auch die beiden Jahre zuvor, in denen er von der Fachzeitschrift Eishockey NEWS zum besten bzw. zweitbesten Torhüter der zweiten Bundesliga gewählt wurde, ist er auch in dieser Spielzeit wieder der große Rückhalt seines Teams. Trainer Erich Kühnhackl zeigte sich äußerst zufrieden mit dieser Entscheidung und lobte seinen Torwart in den höchsten Tönen: „In der heutigen Zeit ist es sehr wichtig Spieler zu haben, die immer ihre Leistung bringen, sich selbst fit halten und charakterlich stark sind. Mike Bales gehört für mich zu den besten Torhütern der Liga. Es gibt wichtige Spieler in einer Mannschaft und der Torhüter ist einer der wichtigsten.“ Der dreifache Vater selbst schien ebenfalls erleichtert über die schnelle Einigung: „Diese Entscheidung ist gut für mich und meine Familie. Die Stadt ist großartig. Wir hatten bisher eine unglaubliche Zeit und lieben Straubing. Ich will gar nirgends anders hin!“ Auch für die sportliche Zukunft hat der 35-Jährige konkrete Pläne: „Wir befinden uns jetzt in einer Situation, mit der sowohl das Team als auch ich glücklich sind. Wir hatten in der zweiten Liga eine super Mannschaft und riesige Erfolge. Jetzt wollen wir in der DEL so weiter machen, uns weiter steigern und auch in dieser Liga in den nächsten Jahren große Erfolge schaffen!“

Tigers müssen aus der Pleite in Krefeld schnellstens lernen
Am Wochenende zwei schwere Auswärts-Aufgaben
(wel) Vielleicht hatte es sich schon unter der vergangenen Woche angedeutet: Unkonzentriert und überheblich trainierten die Straubing Tigers nach dem überraschenden Sieg in Köln. Die Quittung gab es prompt am Wochenende.
Gegen Duisburg reichte es zwar noch zum Heimerfolg, in Krefeld ging man dann aber mit 3:7 unter. Unnötig, völlig unnötig angesichts eines verunsicherten Gegners, den man über die Hälfte der Spielzeit im Griff hatte. Dementsprechend angesäuert war auch Trainer Erich Kühnhackl: „Am Ende geht der Sieg natürlich in Ordnung, auch wenn er zu hoch ausgefallen ist. Aber wir wollten nach dem guten Beginn mit dem Gegner mitspielen und das geht einfach nicht. Dafür sind wir dann auch prompt bestraft worden.“
Heilsame Lehre?
Eine heilsame Lehre möglicherweise für die Tigers, denn am Wochenende stehen in Berlin und in Mannheim gleich zwei Auswärtsspiele auf dem Programm. Gegen Gegner, gegen die man solche Fehler besser nicht machen sollte. „Berlin hat uns schon im Heimspiel gezeigt, wie läuferisch stark sie sind, wenn man sie spielen lässt. Wir sind nicht dafür da, auswärts ein attraktives Spiel zu bieten, sondern wir müssen versuchen, den Gegner gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen.“ Dazu gehört natürlich auch ein fehlerfreier Torhüter. Aber ausgerechnet Mr. Zuverlässigkeit in Person, Mike Bales, hatte in Krefeld auch einen rabenschwarzen Tag erwischt. Von 17 Schüssen auf sein Tor, musste er 7 passieren lassen und sah gleich bei mehreren Gegentoren nicht gut aus. „Das kommt eben auch mal vor“, weiß Co-Trainer Günther Preuß. „Da gibt es überhaupt keine Vorwürfe, im Gegenteil: Mike hat uns in dieser Saison schon so viele Punkte gerettet.“ Gleiches gilt auch für den Block um Trevor Gallant. Auch die sogenannte Zweitliga-Reihe war in Krefeld bei drei der vier Pinguins-Treffer, die nicht in Überzahl fielen, auf dem Eis und hatte keinen glücklichen Abend. „Auch sie haben in dieser Saison schon oft überragende Leistungen gezeigt. Wir gewinnen als Team und wir verlieren als Team. Nächstes Mal kann es schon wieder ganz anders aussehen“, so Preuß.
Aufwärtstrend bei Severson
Erfreulich hingegen, dass Cam Severson offensichtlich mit Eric Chouinard an seiner Seite seinen Torriecher entdeckt hat. Drei Tore am Wochenende deuten die Aufwärtstendenz an, auch wenn Severson vorsichtig bleibt: „Vielleicht ist der Knoten geplatzt, aber diese Hoffnung hatte ich in dieser Saison schon einmal.“ Und auch Nathan Barrett, trotz seines eher begrenzten Aktionsradiuses, wusste zuletzt durchaus mit stärkeren Leistungen zu gefallen, galt in Krefeld gar als bester und gefährlichster Straubinger Spieler.
Aber dass ein Rädchen tatsächlich ins andere greift und das auch über 60 Minuten - dieses Gefühl gab es zuletzt zu selten. Am Wochenende wird es gegen die beiden starken Gegner aber vonnöten sein, wenn man Zählbares mit an den Pulverturm nehmen will.



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